Zugegeben, eine etwas provokante Überschrift, zumal ich zu denen gehöre, die Bastian Schweinsteigers Schulterverletzungs-Ausfall als Hauptgrund für diverse schlechte Auftritte des Teams in der Hinrunde sehen. Doch jetzt liegt die Gemengelage etwas anders.
Das Team hat sich ohne den Mittelfeldmotor Schweinsteiger über Wochen mit der Situation arrangieren müssen - und es wurde zum Ende besser. Der Auftakt in die Rückrunde, geprägt von enttäuschenden Leistungen, war eher ein Problem der taktischen Variabilität, individuellen Schwächephasen (dazu gehörte auch Schweinsteiger aufgrund seines Defizits an Wettkampfpraxis) und fehlender Beweglichkeit des Mannschaftsgefüges. Sein Ausfall bemerkte man im Pokalviertelfinalspiel beim VfB Stuttgart kaum - Alaba machte seine Sache ordentlich -, wenngleich man es natürlich mit einem recht schwachen Gegner zu tun hatte.
Die nächsten Wochen - man spekuliert zwischen vier und maximal sechs - müssen also ohne Mittelfeld-As Schweinsteiger erfolgreich gestaltet werden. Die Gegner in diesem Zeitraum: Kaiserlautern, Freiburg, Schalke, Leverkusen, Hoffenheim, Hertha und Basel im Europapokal - in der Liga also vorwiegend Mannschaften des unteren Tabellendrittels. Bis zum Halbfinale des DFB-Pokals könnte Schweinsteiger im besten Falle wieder zur Verfügung stehen. Sieht man von Schalke und Leverkusen mal ab, alles machbare Aufgaben - auch für ein Team ohne Schweinsteiger.
Die letzten Spiele des David Alaba als Schweinsteiger-Ersatz waren durchaus vielversprechend - der junge österreichische Nationalspieler hat das Zeug, die kommenden Aufgaben zu bewältigen. So schwer es wird, Bastian Schweinsteiger adäquat ersetzen zu können, aufgrund der Qualität des Kaders muss es über einen begrenzten Zeitpunkt möglich sein. Auch ein FC Barcelona bricht ohne Xavi nicht gleich auseinander.
Zu den Kracher-Spielen wie dem DFB-Pokalhalbfinale, dem Auswärtsspiel in Dortmund oder - so man Basel hinter sich lässt - der nächsten Herausforderung in der Champions League, dürfte "die Seele des Bayern-Spiels" wieder zur Verfügung stehen. Bis dahin ist es ein weiteres Stahlbad für das Team, welches aber - so die Alternative funktioniert - den FCB für die schweren Aufgaben, die da noch kommen können, nur besser positioniert. Sollte es nicht funktionieren, wird man der Abhängigkeit von einem Bastian Schweinsteiger bei zukünftigen Transfers entgegentreten müssen - für die laufende Saison wäre es dann allerdings zu spät.
Das Team hat sich ohne den Mittelfeldmotor Schweinsteiger über Wochen mit der Situation arrangieren müssen - und es wurde zum Ende besser. Der Auftakt in die Rückrunde, geprägt von enttäuschenden Leistungen, war eher ein Problem der taktischen Variabilität, individuellen Schwächephasen (dazu gehörte auch Schweinsteiger aufgrund seines Defizits an Wettkampfpraxis) und fehlender Beweglichkeit des Mannschaftsgefüges. Sein Ausfall bemerkte man im Pokalviertelfinalspiel beim VfB Stuttgart kaum - Alaba machte seine Sache ordentlich -, wenngleich man es natürlich mit einem recht schwachen Gegner zu tun hatte.
Die nächsten Wochen - man spekuliert zwischen vier und maximal sechs - müssen also ohne Mittelfeld-As Schweinsteiger erfolgreich gestaltet werden. Die Gegner in diesem Zeitraum: Kaiserlautern, Freiburg, Schalke, Leverkusen, Hoffenheim, Hertha und Basel im Europapokal - in der Liga also vorwiegend Mannschaften des unteren Tabellendrittels. Bis zum Halbfinale des DFB-Pokals könnte Schweinsteiger im besten Falle wieder zur Verfügung stehen. Sieht man von Schalke und Leverkusen mal ab, alles machbare Aufgaben - auch für ein Team ohne Schweinsteiger.
Die letzten Spiele des David Alaba als Schweinsteiger-Ersatz waren durchaus vielversprechend - der junge österreichische Nationalspieler hat das Zeug, die kommenden Aufgaben zu bewältigen. So schwer es wird, Bastian Schweinsteiger adäquat ersetzen zu können, aufgrund der Qualität des Kaders muss es über einen begrenzten Zeitpunkt möglich sein. Auch ein FC Barcelona bricht ohne Xavi nicht gleich auseinander.
Zu den Kracher-Spielen wie dem DFB-Pokalhalbfinale, dem Auswärtsspiel in Dortmund oder - so man Basel hinter sich lässt - der nächsten Herausforderung in der Champions League, dürfte "die Seele des Bayern-Spiels" wieder zur Verfügung stehen. Bis dahin ist es ein weiteres Stahlbad für das Team, welches aber - so die Alternative funktioniert - den FCB für die schweren Aufgaben, die da noch kommen können, nur besser positioniert. Sollte es nicht funktionieren, wird man der Abhängigkeit von einem Bastian Schweinsteiger bei zukünftigen Transfers entgegentreten müssen - für die laufende Saison wäre es dann allerdings zu spät.

1 Kommentare:
Ziemlich gelungener Blick auf die Situation. Wäre natürlich zu wünschen, dass Schweini nicht zu lange ausfällt, aber es bietet eben (auch gerade gegen die Gegner, die anstehen - ohne jetzt überheblich klingen zu wollen!) die Chance zu zeigen, dass das Team als Mannschaft greift und in der Lage ist Ausfälle adequat zu ersetzen und speziell Alaba hat bei seinen letzten beiden Einsätzen von Beginn der Einsatzzeit voll überzeugt.
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