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Dienstag, 4. Oktober 2011

Einen Punkt gewonnen

Die TSG Hoffenheim vom Samstag war einer der stärksten Gegner, die dem FCB im bisherigen Saisonverlauf begegneten. Der FC Bayern vom Samstag war allerdings nicht das, was wir seit Wochen gewohnt sind. Müde - im Kopf, wie in den Beinen -, angeschlagen (Ribéry, Badstuber, Rafinha, van Buyten) und einfach nicht auf dem Niveau der letzten Partien, sieht man mal von Manuel Neuer ab. Im Endergebnis haben wir zu Null gespielt, auswärts einen Punkt gewonnen und haben ein wenig Vorsprung in der Tabelle auf Werder und Gladbach ausgebaut. Damit kann ich unterm Strich sehr gut leben. 

Doch beschlich mich am Samstag das ungute Gefühl, dass der FCB 2011/12 in der Kaderbreite vielleicht doch nicht stark genug aufgestellt sein könnte, wenn es in der Champions League ans Eingemachte gehen sollte - sprich: ab Achtelfinale. Und wenn wir doch breit genug aufgestellt sein sollten, warum spielte in Hoffenheim nicht ein Danijel Pranjic (der wird ja wohl kaum das Fußballspielen verlernt haben?!). Der Kroate saß nicht mal auf der Bank (vielleicht hat das aber auch mit Pranjics Rauswurf aus der Nationalmannschaft zu tun). Auch ein Contento wäre für die dezimierte Abwehrreihe eine Option gewesen, blieb aber auf der Bank. 

Arjen Robben kam für Franck Ribéry auf den Platz und lieferte den Beweis, warum er von Heynckes noch nicht von Beginn an gebracht wurde. Robben tut gut daran, sich jetzt so ruhig und so mannschaftsdienlich wie möglich zu verhalten, die Problemsucher des Boulevards sollten nicht noch zusätzlich gefüttert werden.   
Ich bin ja kein Freund von Länderspielpausen - aber diesmal kommt sie uns dann doch gelegen. Für den einen (Robben) ist sie hilfreich wieder Spielpraxis zu bekommen, für den anderen (Ribéry) sich auszukurieren und wieder Kraft zu schöpfen. Danach kommt dann die Hertha - da gilt es, die Zügel wieder anzuziehen.

Hoffenheim 0, Bayern München 0 (FernglasFCB tippte: 0:1) 

2 Kommentare:

Made hat gesagt…

"Der Kroate saß nicht mal auf der Bank (vielleicht hat das aber auch mit Pranjics Rauswurf aus der Nationalmannschaft zu tun)."

Den Gedanken verstehe ich nicht. Inwiefern könnte der (temporäre) Rauswurf aus Nationalmannschaft mit Pranjics Nichtberücksichtigung bei Bayern zu tun haben?

Aber es fällt schon auf, dass er derjenige ist, der so gar keine Chance bekommt im Moment, er rotiert ja nichtmal auf die Bank.

Zechbauer hat gesagt…

Reine Spekulation. Heynckes ist ein Freund von Disziplin im Team und holt sich keine Unruhe in die Mannschaft (wenn es Alternativen gibt), von daher vielleicht eine Grundsatzentscheidung?! Wie Du selbst sagst, Pranjic ist der einzige ohne jede Möglichkeit sich in die Mannschaft zu spielen.