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Samstag, 25. Juni 2011

Der Bonitätsmeister

Ein in der heutigen Börsen-Zeitung veröffentlichtes Creditreform-Ranking benennt die Bonität der Bundesliga-Vereine, also die der ersten wie auch zweiten Liga. Der FC Bayern München liegt nicht wie erwartet auf Platz Eins, die Bayern rangieren in Sachen Bonität auf dem zweiten Platz. Der Bonitätsmeister ist: der 
FSV Mainz 05.
Nicht nur, dass die Rheinhessen den Branchenprimus (Bonitätsmeister 2008) von der Spitze verdrängt haben, sie haben mit einem Bonitätsindex von 103 einen Wert erreicht, der fast nicht mehr zu toppen ist (100 entspricht ausgezeichneter Bonität, 600 steht für ungenügende Bonität). Grundlage der Berechnung sind Merkmale wie die Zahlungsweise, Unternehmensentwicklung, Kapitalausstattung, Auftragslage, Jahresabschlussdaten, Mitarbeiterzahl oder auch die Erfahrung des Managements.

Demnach hat der FSV Mainz 05 eine überaus solide Wirtschafts- und Finanzsituation. Am Tabellenende der Ersten Liga findet sich übrigens die TSG 1899 Hoffenheim wieder (mit 284 Punkten entspricht das mittlerer Bonität und einer Ausfallwahrscheinlichkeit von 2,40 Prozent / Der Durchschnittswert deutscher Unternehmen liegt bei 2,28 Prozent). Der sportliche Meister Borussia Dortmund liegt auf Platz 9, Absteiger Eintracht Frankfurt liegt noch sieben Punkte vor der Borussia auf Platz 8. Der Zweitligist VfL Bochum ist übrigens mit 151 Punkten erstligareif (und liegt sogar noch vor dem Hamburger SV mit 157 Punkten). Schlusslicht der Zweiten Liga ist Arminia Bielefeld (500 Punkte). 

Erste Liga:
1. FSV Mainz 05 (103)
2. Bayern München (113)
3. Werder Bremen (118)
4. VfB Stuttgart (135)
5. Hamburger SV (157)
6. SC Freiburg (160)
7. Hannover 96 (174)
8. Eintracht Frankfurt (180)
9. Borussia Dortmund (187)
10. Borussia Mönchengladbach (195)
11. 1. FC Nürnberg (196)
12. VfL Wolfsburg (207)
13. FC St. Pauli (211)
14. 1. FC Kaiserslautern (213)
15. Bayer 04 Leverkusen (216)
16. 1. FC Köln (254)
17. FC Schalke 04 (258)
18. TSG 1899 Hoffenheim (284)


Zweite Liga:
1. VfL Bochum (151)
2. Energie Cottbus (192)
3. Karlsruher SC (212)
4. Alemannia Aachen (218)
5. Erzgebirge Aue (224)
6. FSV Frankfurt (227)
7. SC Paderborn (228)
8. Fortuna Düsseldorf (229)
9. RW Oberhausen (242)
10. MSV Duisburg (245)
     SpVgg Greuther Fürth (245)
12. FC Augsburg (253)
13. VfL Osnabrück (259)
14. Hertha BSC (267)
15. FC Ingolstadt (291)
16. 1860 München (311)
17. 1. FC Union Berlin (342)
18. Arminia Bielefeld (500)

7 Kommentare:

Arno hat gesagt…

Sorry, aber aus Deiner Liste geht viel zu wenig hervor, wie schlecht Schalke und Köln und wie gut mancher Zwetligist mit Geld umgehen können.

Ich hab da mal was vorbereitet:

1. FSV Mainz 05 103 1. Liga
2. Bayern München 113 1. Liga
3. Werder Bremen 118 1. Liga
4. VfB Stuttgart 135 1. Liga
5. VfL Bochum 151 2. Liga
6. Hamburger SV 157 1. Liga
7. SC Freiburg 160 1. Liga
8. Hannover 96 174 1. Liga
9. Eintracht Frankfurt 180 1. Liga
10. Borussia Dortmund 187 1. Liga
11. Energie Cottbus 192 2. Liga
12. Borussia Mönchengladbach 195 1. Liga
13. 1. FC Nürnberg 196 1. Liga
14. VfL Wolfsburg 207 1. Liga
15. FC St. Pauli 211 1. Liga
16. Karlsruher SC 212 2. Liga
17. 1. FC Kaiserslautern 213 1. Liga
18. Bayer 04 Leverkusen 216 1. Liga
19. Alemannia Aachen 218 2. Liga
20. Erzgebirge Aue 224 2. Liga
21. FSV Frankfurt 227 2. Liga
22. SC Paderborn 228 2. Liga
23. Fortuna Düsseldorf 229 2. Liga
24. RW Oberhausen 242 2. Liga
25. MSV Duisburg 245 2. Liga
26. SpVgg Greuther Fürth 245 2. Liga
27. FC Augsburg 253 2. Liga
28. 1. FC Köln 254 1. Liga
29. FC Schalke 04 258 1. Liga
30. VfL Osnabrück 259 2. Liga
31. Hertha BSC 267 2. Liga
32. TSG 1899 Hoffenheim 284 1. Liga
33. FC Ingolstadt 291 2. Liga
34. 1860 München 311 2. Liga
35. 1. FC Union Berlin 342 2. Liga
36. Arminia Bielefeld 500 2. Liga

Zechbauer hat gesagt…

Das ist nicht meine Liste - sondern eine von der Creditreform für die Börsen-Zeitung erstellte.

Ich habe sie bewusst so übernommen, da ich die Unterscheidung zwischen 1. und 2. Liga für wichtig erachte. Ein Klub wie beispielsweise der VfL Bochum hat in der Ersten Liga andere Kostenstrukturen wie in der Zweiten. Höhere Transfersummen und auch höhere Gehälter sind im Oberhaus zwingend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Grundsätzlich muss man sagen, dass der "Umgang mit Geld" sich deutlich verbessert hat zu 2008 (Zeitpunkt der letzten Erhebung) - und generell ganz ordentlich ist.

Anonym hat gesagt…

Wo ist Dresden?

Zechbauer hat gesagt…

Dresden ist zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht in der Zweiten Liga, deshalb auch nicht dabei. Die Zahlen orientieren sich an den Erst- und Zweitligisten der abgelaufenen Saison.

Anonym hat gesagt…

Creditreform das sind doch die, die einen sagen das eine Kreditkarte im Internet nicht akzeptiert wird, weil man in einer Straße wohnt wo die Bonität schlecht eingestuft wird. Egal ob man sich was zu Schulden kommen lassen hat oder nicht. Spielt auch keine Rolle ob man immer alles pünktlich bezahlt hat und genug Geld auf den Konto hat. Falsche Wohngegend Pech gehabt. Creditreform stuft deine Bonität als schlecht ein.

Das sagt wohl alles über deren Berechnungsmethoden aus.

Zechbauer hat gesagt…

"Meine" Bonität? Mh... kann ich mir bei der Wohngegend hier nun überhaupt nicht vorstellen. Hier wohnen mE nur Leute mit Geld (was übrigens nicht impliziert, dass sie in meinem Fall unrecht hätten).

;)

JvH hat gesagt…

Und das beste daran ist:
Mainz 05 hat 1976 auf die Lizenz für die 2. Liga freiwiliig verzichtet - aus Geldmangel!

Das zeigt wie gut in den letzten 30 Jahren der Verein gearbeitet hat!