Wir kommen den Mitgliedern entgegen. Wir werden freiwillig die 50+1-Regel kippen. Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder zustimmen.
Diese Regelung besagt, dass es laut eines Paragraphen in den DFL-Statuten Kapitalanlegern nicht möglich ist, die Stimmenmehrheit in von Vereinen gegründeten Kapitalgesellschaften zu übernehmen.Das heißt, wir könnten 49 Prozent unserer Aktienanteile verkaufen. Das machen wir aber nicht, sondern maximal 30. Wenn unsere AG mehr als 30 Prozent verkaufen wollen würde, bräuchte es eine Dreiviertelmehrheit der Mitglieder. Wenn Sie so wollen, ist es damit eine 70+1-Regel. Ein großer Schritt, ein Zugeständnis an die Mitglieder.
Patrick Strasser im Interview mit Uli Hoeness(abendzeitung)
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