Nach wochenlangen Spekulationen über eine Amtsmüdigkeit des Kraken Paul hat Oberhausens WM-Orakel seinen Rücktritt erklärt: Er werde mit dem Ende der WM in Südafrika aus dem Amt scheiden, ließ der zweieinhalbjährige Krake bei einer Pressekonferenz mitteilen.
Seine Entscheidung habe nichts mit dem Abschneiden der deutschen Mannschaft zu tun, sagte Paul. Er betreibe seit zwei Jahren Vorhersagen, seine „politische Vernunft“ sage ihm, dass er sich bei der nächsten Europameisterschaft 2012 nicht ein weiteres Mal aufstellen lassen sollte. Auf die Frage nach einer gewissen Amtsmüdigkeit gab er freimütig zu „Die Amtsmüdigkeit, die gibt es.“. Er habe die Geschäftsführung des Sealife Center in Oberhausen über seine Entscheidung informiert.
Nach Pauls Angaben werden zeitgleich mit ihm auch Seepferdchen Charlotte und Piranha Jürgen ihre Ämter abgeben. Paul ist seit 2008 Kraken-Orakel.
Paul hatte bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 orakelt. Seine Voraussagen erwiesen sich fast alle als richtig, lediglich die deutschen Begegnungen gegen Kroatien und gegen Spanien bei der Euro 2008 hat er als Orakel falsch vorhergesagt. Für die insgesamt 13 Begegnungen der deutschen Fußballnationalmannschaft während der Fußball-Europameisterschaft 2008 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde das Krakenorakel befragt. Auch der Ausgang des Finalspiels der WM 2010 wurde vor dem Spiel von dem Kraken vorhergesagt. Dabei wurden bei insgesamt 14 Voraussagen einmal die Flagge Serbiens, elfmal die Flagge Deutschlands und zweimal die Flagge Spaniens ausgewählt.
„Sein Ausscheiden aus dem Amt des Orakeltiers bedeutet einen großen Verlust, sowohl für die Stadt Oberhausen als auch Deutschland als Fußballnation“, erklärte das Sealife Center in Oberhausen. Paul habe für seine Heimatstadt und den Fußball „herausragende Arbeit“ geleistet.
Nach dem WM-Halbfinal-Sieg Spaniens war Paul auf der iberischen Halbinsel als Held gefeiert worden. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erklärte, er mache sich Sorgen um ihn. Industrieminister Miguel Sebastián und Umweltministerin Elena Espinosa regten an, ihn nach Spanien zu holen, „damit die Deutschen ihn nicht aufessen“. Einer DPA-Meldung zufolge wurden in der Gemeinde Carballiño in der spanischen Provinz Ourense 30.000 Euro „Ablösesumme“ auf Veranlassung des Bürgermeisters gesammelt. Damit sollte Paul als Attraktion des lokalen Tintenfischfestivals präsentiert werden. Der Vorsitzende des örtlichen Unternehmerverbandes, der Fischer Manuel Pazo, versicherte, dass Paul dabei nicht wie viele seine Artgenossen als Polbo á feira auf der Speisekarte stehen sollte. Die Gemeinde Carballiño hat den Kraken Paul am 13. Juli 2010 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
Über die Zukunft Pauls gibt es jedoch derzeit nur Spekulationen. Der Zoo Aquarium de Madrid verhandelte mit Sealife Oberhausen über eine baldige Überstellung von Paul im Austausch gegen dortige Tiere und eine mögliche Ablösesumme. Die Betreiber des traditionsreichen Tiergartens gehen davon aus, dass sich mit Paul die Besucherzahlen erheblich steigern ließen und wollen eine tiergerechte Betreuung garantieren. Doch bislang ist Pauls Zukunft ungewiss. „Ich spüre eine tiefe Sehnsucht nach dem Privaten“, blubberte Paul bei einer Pressekonferenz in Oberhausen. Auf die Frage eines Journalisten, ob er von der Berichterstattung über seine Person enttäuscht sei, sagte Paul: „Der eine oder andere Artikel, der verfasst wird, ohne die Fakten zu kennen, schmerzt schon. Auch Paul, der Krake ist nur ein Mensch.“
Seine Entscheidung habe nichts mit dem Abschneiden der deutschen Mannschaft zu tun, sagte Paul. Er betreibe seit zwei Jahren Vorhersagen, seine „politische Vernunft“ sage ihm, dass er sich bei der nächsten Europameisterschaft 2012 nicht ein weiteres Mal aufstellen lassen sollte. Auf die Frage nach einer gewissen Amtsmüdigkeit gab er freimütig zu „Die Amtsmüdigkeit, die gibt es.“. Er habe die Geschäftsführung des Sealife Center in Oberhausen über seine Entscheidung informiert.
Nach Pauls Angaben werden zeitgleich mit ihm auch Seepferdchen Charlotte und Piranha Jürgen ihre Ämter abgeben. Paul ist seit 2008 Kraken-Orakel.
Paul hatte bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 orakelt. Seine Voraussagen erwiesen sich fast alle als richtig, lediglich die deutschen Begegnungen gegen Kroatien und gegen Spanien bei der Euro 2008 hat er als Orakel falsch vorhergesagt. Für die insgesamt 13 Begegnungen der deutschen Fußballnationalmannschaft während der Fußball-Europameisterschaft 2008 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde das Krakenorakel befragt. Auch der Ausgang des Finalspiels der WM 2010 wurde vor dem Spiel von dem Kraken vorhergesagt. Dabei wurden bei insgesamt 14 Voraussagen einmal die Flagge Serbiens, elfmal die Flagge Deutschlands und zweimal die Flagge Spaniens ausgewählt.
„Sein Ausscheiden aus dem Amt des Orakeltiers bedeutet einen großen Verlust, sowohl für die Stadt Oberhausen als auch Deutschland als Fußballnation“, erklärte das Sealife Center in Oberhausen. Paul habe für seine Heimatstadt und den Fußball „herausragende Arbeit“ geleistet.
Nach dem WM-Halbfinal-Sieg Spaniens war Paul auf der iberischen Halbinsel als Held gefeiert worden. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erklärte, er mache sich Sorgen um ihn. Industrieminister Miguel Sebastián und Umweltministerin Elena Espinosa regten an, ihn nach Spanien zu holen, „damit die Deutschen ihn nicht aufessen“. Einer DPA-Meldung zufolge wurden in der Gemeinde Carballiño in der spanischen Provinz Ourense 30.000 Euro „Ablösesumme“ auf Veranlassung des Bürgermeisters gesammelt. Damit sollte Paul als Attraktion des lokalen Tintenfischfestivals präsentiert werden. Der Vorsitzende des örtlichen Unternehmerverbandes, der Fischer Manuel Pazo, versicherte, dass Paul dabei nicht wie viele seine Artgenossen als Polbo á feira auf der Speisekarte stehen sollte. Die Gemeinde Carballiño hat den Kraken Paul am 13. Juli 2010 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
Über die Zukunft Pauls gibt es jedoch derzeit nur Spekulationen. Der Zoo Aquarium de Madrid verhandelte mit Sealife Oberhausen über eine baldige Überstellung von Paul im Austausch gegen dortige Tiere und eine mögliche Ablösesumme. Die Betreiber des traditionsreichen Tiergartens gehen davon aus, dass sich mit Paul die Besucherzahlen erheblich steigern ließen und wollen eine tiergerechte Betreuung garantieren. Doch bislang ist Pauls Zukunft ungewiss. „Ich spüre eine tiefe Sehnsucht nach dem Privaten“, blubberte Paul bei einer Pressekonferenz in Oberhausen. Auf die Frage eines Journalisten, ob er von der Berichterstattung über seine Person enttäuscht sei, sagte Paul: „Der eine oder andere Artikel, der verfasst wird, ohne die Fakten zu kennen, schmerzt schon. Auch Paul, der Krake ist nur ein Mensch.“

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