Vor zwei Wochen schrieb ich hier, dass Franck Ribéry den FCB verlässt und warum es für die Bayern streng genommen unmöglich ist, ihn in München zu halten. Doch für beide, Spieler wie Klub, gibt es einen guten Grund die Allianz fortzusetzen.
Welcher Spieler fällt einem bei Real Madrid ein? In erster Linie Cristiano Ronaldo. Bei Manchester United? Wayne Rooney. Barca? Lionel Messi. Chelsea? Zur Zeit wohl Didier Drogba. Und bei Bayern? Natürlich, Franck Ribéry.
Selbstverständlich hat Bayern auch einen Robben, Manchester einen Ryan Giggs oder Barca einen großartigen Iniesta. Neben Ronaldo spielt bei Real auch Kaká - und bei Chelsea gibt es Ballack, Kalou oder Lampard. Aber es ist doch immer eine Spielerpersönlichkeit, die das Gesicht des Vereins nach außen hin darstellt.
Wenn man nur einen Spieler mit dem Verein in Verbindung bringen darf, dann steht derzeit Ribéry überall auf der Welt für den Klub Bayern München.
Wechselt der Franzose zu Real, gehört er nicht mehr zu den Erstgenannten - für die Königlichen aus Madrid bleibt Cristiano Ronaldo das Aushängeschild. Mit anderen Worten: Franck Ribéry verlöre seinen Status und müsste in die zweite Reihe zurücktreten. Die "Marke Ribéry" verliert an Wert.
Aber auch für den FC Bayern wäre der Abgang des Nordfranzosen im wahrsten Sinne ein Gesichtsverlust. Der "Marke Bayern München" fehlt dann die Galionsfigur, fehlt das Gesicht. Global betrachtet kann ein Lahm, ein Schweinsteiger und selbst Robben mit den Identifikationsfiguren anderer großer Klubs kaum mithalten. Ribéry kann es.
Welcher Spieler fällt einem bei Real Madrid ein? In erster Linie Cristiano Ronaldo. Bei Manchester United? Wayne Rooney. Barca? Lionel Messi. Chelsea? Zur Zeit wohl Didier Drogba. Und bei Bayern? Natürlich, Franck Ribéry.
Selbstverständlich hat Bayern auch einen Robben, Manchester einen Ryan Giggs oder Barca einen großartigen Iniesta. Neben Ronaldo spielt bei Real auch Kaká - und bei Chelsea gibt es Ballack, Kalou oder Lampard. Aber es ist doch immer eine Spielerpersönlichkeit, die das Gesicht des Vereins nach außen hin darstellt.
Wenn man nur einen Spieler mit dem Verein in Verbindung bringen darf, dann steht derzeit Ribéry überall auf der Welt für den Klub Bayern München.
Wechselt der Franzose zu Real, gehört er nicht mehr zu den Erstgenannten - für die Königlichen aus Madrid bleibt Cristiano Ronaldo das Aushängeschild. Mit anderen Worten: Franck Ribéry verlöre seinen Status und müsste in die zweite Reihe zurücktreten. Die "Marke Ribéry" verliert an Wert.
Aber auch für den FC Bayern wäre der Abgang des Nordfranzosen im wahrsten Sinne ein Gesichtsverlust. Der "Marke Bayern München" fehlt dann die Galionsfigur, fehlt das Gesicht. Global betrachtet kann ein Lahm, ein Schweinsteiger und selbst Robben mit den Identifikationsfiguren anderer großer Klubs kaum mithalten. Ribéry kann es.

2 Kommentare:
Meiner Meinung nach ist Ribéry ein Spieler, der der "Real"-Versuchung nicht widerstehen kann. Der Franzose ist eine Motte und das Verein aus Madrid ist seine Birne. Franck wird für mich nur einen sehr guten Fußballer und keinen Fußballgott (wie z.B. Kahn, Sagnol, Lizarazu usw) immer bleiben, weil es ihm die Zuneigung zum FC Bayern fehlt.Du hast Recht: er muss bleiben. Leider kann Franck das nicht.
Den Status einer "Bayern-Ikone" kann er ohnehin nur erreichen, wenn er über Jahre in München bleiben sollte. Aber das wird keine Priorität für ihn haben.
Der "warme Bayern-Mantel" passt ihm schon sehr gut - allerdings wird ihn sein Umfeld schon reichlich beeinflussen den Glamour-Klub aus Madrid zu wählen. Ob er sich (abgesehen vom Finanziellen) damit besser stellt, wird man in ein paar Jahren dann sehen.
Ich persönlich mag ihn als Typ und mir gefällt seine Geschichte. Ein traumhaft guter Fußballer ist er ohnehin.
Aber es werden die Zeiten kommen, in denen wir einen solchen Mann mühelos in München halten können.
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