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Samstag, 31. Oktober 2009

Mitläufer sind Mittäter

"Anknüpfungspunkt für das Stadionverbot ist nicht die Verwirklichung eines Straftatbestandes, sondern das Verhalten des Klägers, das Anlass für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegeben hat. Die Umstände, die dazu geführt haben, haben auch nach Einstellung des Verfahrens weiterhin Bedeutung. Der Kläger ist nicht zufällig in die Gruppe, aus der heraus Gewalttaten verübt worden sind, geraten, sondern war Teil dieser Gruppe. Die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe, mit der der Kläger in Gewahrsam genommen wurde, rechtfertigt die Annahme, dass er sich bei Fußballveranstaltungen in einem zu Gewalttätigkeiten neigenden Umfeld bewegt und von ihm deshalb künftige, Dritte gefährdende Störungen zu besorgen sind; auf den Nachweis, er habe sich an den aus der Gruppe heraus begangenen Gewalttätigkeiten beteiligt, kommt es nicht an. Der Kläger hat diese Besorgnis weder im vorliegenden Zivilrechtsstreit noch anlässlich der Überprüfung des Stadionverbots durch die Beklagte, bei der ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden war, ausgeräumt."

Quelle:
Heimspiel


Bei aller Aufregung, der Willkür sei nun Tür und Tor geöffnet, mag ich vielleicht eine Außenseiterrolle einnehmen, wenn ich dieser Rechtssprechung im konkreten Fall zustimme.

Die Frage, die ich mir stelle ist: Wenn ich weder Gewalttaten bei Fußballspielen befürworte, noch an solchen Aktionen teilnehmen möchte, was reitet mich dann Teil einer solchen Gruppe zu sein? Wer hindert mich, mich entweder grundsätzlich von solchen Gruppen fernzuhalten oder mich davon unverzüglich zu entfernen, sobald Gewalt ins Spiel kommt?
Es besteht kein Generalverdacht gegen Fußballfans - es besteht - zu Recht - ein Generalverdacht gegen eben jene, die mitten im Brennpunkt stehen wollen. Mögen solche Leute auch passiver Bestandteil einer Gruppe sein, von der Gewalt ausgeht, sind sie doch Teil einer solchen Gruppe. Sie distanzieren sich nicht, auch nicht räumlich.

Der Bundesgerichtshof ermöglicht durch sein Urteil nun die Sanktionierung dieser Mitläufer - übrigens eben jene Kategorie Fans, die durch ihr Verhalten auch für Katastrophen wie in Brüssel im Jahre 1985 verantwortlich waren.
Wenn man Hooligans von Fußballfans separieren will, dann ist eine Möglichkeit rechtliche Konsequenzen für diejenigen geltend zu machen, die "nur" dabei sein wollen, sei es für den Kick oder um zu gaffen. Aus polizeitaktischer Sicht erleichtert es die Identifizierung und polizeiliche Maßnahmen vor Ort, nach dem Motto "Wer dabei ist, gehört auch dazu".
Aus der Erfahrung von unzähligen Auswärtsfahrten im In- und Ausland darf ich sagen, dass es nicht zwangsweise notwendig ist, sich bei denen aufzuhalten, die der Gewalt nicht abgeneigt sind. Jeder, der ein paar Fußballspiele besucht hat, kann diese Gruppen identifizieren. Jeder hat die Möglichkeit sich abseits solcher Gruppierungen aufzuhalten. Es gab nicht ein Spiel, bei dem ich nicht die Wahl gehabt hätte. Gewalt bei Fußballspielen habe ich immer dann erlebt, wenn ich mich ihr ausgesetzt habe - ihre Nähe gesucht habe.

Wenn ich nicht gegen Gewalt vorgehe, Straftaten dulde und sie letzten Endes durch meine Präsenz gutheiße, bin ich dann nicht auch Mittäter?
Das Untertauchen in der Masse, die Anonymität innerhalb einer Gruppe, ist genau der Fluchtpunkt, den die Initiatoren von Gewalt benötigen. Es gilt Fans von Hooligans zu trennen, um ein solches Untertauchen unmöglich zu machen. Ein Schritt in diese Richtung ist die BGH-Entscheidung.

Freitag, 30. Oktober 2009

Gegen die Krisen-Schwaben

Was soll man sagen, außer dass die Sache doch klar, der Drops doch gelutscht sein muss. Aber eben das macht mir immer so ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Stuttgart befindet sich in der Krise, wir dagegen im Aufwind. Jetzt muss es doch nun wirklich nicht sein, dass die Schwaben sich ausgerechnet gegen uns aus eben dieser Krise wieder Schritt für Schritt herausbewegen und wir dabei der "erste Schritt" sind.

Abgesehen von den Ausfällen Ribéry und Olic sind wir vollzählig - ob ich das endgültige "Vollzählig" noch erleben werde in dieser Saison, man darf getrost daran zweifeln. Wir brauchen diese drei Punkte damit die Konkurrenz vor uns unseren Atem im Nacken spürt, damit wir jedes Stolpern der Leverkusener, Hamburger, Wolfsburger, Schalker oder Bremer sofort mit beängstigender Präsenz ahnden können. Wir brauchen die drei Punkte - nicht zuletzt damit die Selbstverständlichkeit, die den Bayern so eigen ist, wieder fester Bestandteil des Bundesliga-Alltags wird.

Wenn der FCB mit der gleichen Leidenschaft zur Sache geht wie bei den letzten beiden Spielen gegen Eintracht Frankfurt, bin ich sehr optimistisch. Dazu gehört, dass wir auch angeschlagene Stuttgarter ernstnehmen.

Mein Tipp: Stuttgart 0, Bayern 3

Mittwoch, 28. Oktober 2009

In Grund und Boden gerammt

Gott gütiger, was für ein hirnloses Gebrabbel von ARD-Kommentator Tom Bartels über 90 Minuten. Dieses van-Gaal-bashing wird ja immer lächerlicher. Die Antwort gaben die Bayern auf dem Platz - und wieder hat der Bayern-Trainer alles richtig gemacht. Klose in der Startelf und mit zwei Treffern und einer Torvorlage bester Mann auf dem Platz - noch Fragen Herr Bartels? Aber ja doch, denn der hat seinen verzapften Unsinn gar nicht mehr reflektiert.

Bayern überragend, Frankfurt mit arg beschränkten Mitteln. Von der ersten bis zur letzten Minute wurde kein Zweifel daran gelassen, wer hier ins Viertelfinale einziehen wird. Weiter so, Ihr Bayern! Rammt die ganzen Miesmacher und Schlaumeier in Grund und Boden. Mit Siegen geht das am besten.

Zum Spiel: Von Beginn an die Bayern mit Zug zum Tor - keine Verkrampftheit zu spüren. Die prächtige Stimmung in der Commerzbank-Arena schien eher die Bayern die beflügeln, als die Heimmannschaft. Frankfurt von Beginn an mittellos. Nach fünf Minuten eine prima Flanke aus der Tiefe auf van Buyten. Kein Abwehrspieler in der Nähe des Belgiers, der köpfte leider am Tor vorbei.
Mark van Bommel wählte dann ein effizientes Mittel um die Viererkette der Eintracht auszuschalten - er spielte den Ball mit Gefühl über die Abwehrreihe, die wie eingefroren auf den Ball starrte. Klose dann gedankenschnell mit einem Lupfer über den Frankfurter Schlussmann zum 1:0 (14.). Kaum zu glauben, aber so früh im Spiel war der Eintracht bereits der Zahn gezogen - das sah man am Gesicht von Maik Franz, das pure Resignation widerspiegelte. Es folgte ein beherztes Tackling von Thomas Müller nahe der Außenlinie und Franz ließ ihn gewähren ohne das notwendige Foul zu begehen. Müller passt in den Rückraum auf Klose, der zieht ab zum 2:0 (19.). Was für ein Auftakt! Die Bayern spielten dann mit den Gastgebern Katz und Maus. Die SGE mit unzähligen Fehlpässen und einfach hoffnungslos überfordert.

Wer zu diesem Zeitpunkt immernoch glaubte, die Eintracht könnte durch einen Anschlusstreffer wieder zurück ins Spiel finden, war spätestens nach dem Aussetzer von Maik Franz beim Rückpass auf Schlussmann Nikolov wieder in der Realität. Klose nutzte den zu kurzen Ball und legte für Müller vor, der unbedrängt zum 3:0 (29.) einschieben konnte. Dann war der Drops auch schon gelutscht und einzig der Gnade der Bayern ist es aus Frankfurter Sicht zu verdanken, dass keine Null-zu-Sechs-Pleite daraus wurde. Es mutete fast barmherzig an, dass van Gaal nicht noch Arjen Robben aufs Feld stellte. Ein Törchen folgte dann aber doch noch in Halbzeit zwei durch den fleissigen Luca Toni. Mit dem Kopf zum 4:0. Sie treffen, unsere Stürmer.

Gut im Spiel: Badstuber, van Buyten, Braafheid, van Bommel, Toni.
Noch besser: Klose, Müller, Lahm.

Dieser ungefährdete Pokalsieg war sicher kein Maßstab für die folgenden richtungsweisenden Wochen. Trotzdem: die Bayern wackeln nicht mehr und gehen mit einem Selbstverständnis in solche Spiele, wie man das aus erfolgreichen Vergangenheit kennt. Das Selbstvertrauen müsste doch jetzt wieder da sein, oder?

Dienstag, 27. Oktober 2009

Achtelfinale

Ja, Bayern hat das schwerste Achtelfinallos erwischt, denn es kommt zum einzigen Duell zweier Bundesligisten und die Bayern müssen auswärts ran. Zudem haben wir uns mit defensiven Frankfurtern am vergangenen Wochenende sehr schwer getan.

Insgesamt trafen beide Team drei Mal im DFB-Pokal aufeinander. Alle Begegnungen gingen knapp aus. 1974 gewann die Eintracht im Halbfinale 3:2, 1989 gewann der FCB in der ersten Runde mit 1:0. Vor drei Jahren standen sich beide Teams im Finale gegenüber, Bayern gewann den Titel mit 1:0.

Am vergangenen Wochenende endete die Begegnung in der Liga mit einem knappen aber verdienten Bayern-Sieg. Zu erwarten sind a) aggressivere und b) offensivere Frankfurter. Das letztere wird kein Nachteil für uns sein. Ich bin optimistisch, dass wir wieder im Aufwind sind.

Mein Tipp: Frankfurt 0, Bayern 2

Samstag, 24. Oktober 2009

alte Bayern-Tugenden


Geht doch. Kurz vor Ende das Spiel noch gedreht und weitere drei Punkte für die Jagd auf die Tabellenspitze geholt.

Nein, mein Ärger über die Leistung in Bordeaux ist noch nicht verflogen, aber was man schon während dieses Spiels (Kerner in seiner schlimmsten Erscheinungsform) und erstrecht im Nachgang aus Deutschlands Sportplappermäulern hörte und las, wird zunehmend unerträglicher.

Die Bayern in der Krise - so auch beim 11Freunde-Talk im DSF. Herr Goosen singt auch schon den Abgesang auf die große Bayern-Ära - da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens.
Nach Ribéry (Wechseltheater) und Goméz (Fehleinkauf) haben die Boulevard-Medien nun endgültig Trainer van Gaal ins Visier genommen - nach dem Motto: Je öfter wir ihn kritisieren, desto eher können wir auch mit seiner Entlassung rechnen. Zur Unterstützung werden natürlich ehemalige Bayern-Spieler vor den Karren gespannt und sogar die Meinung eines Oliver Kreuzer zählt plötzlich. Kreuzer? Ja, Himmel nochmal, wie lange ist denn der bitte nicht mehr beim FCB? Man muss ja befürchten, dass sie demnächst noch Dettmar Cramer interviewen wollen - was natürlich niemand tut, denn der Mann wird vermutlich nicht den erwünschten Mist absondern.

Dieses ganze Krisengerede und die Schlechtmacherei, bis hin zur Verunglimpfung des Trainers, ist nur ein müdes Kopfschütteln wert. Ich hatte es hier bereits geschrieben, die verkorkste Vorbereitung, ständige Verletzungen und ein Trainer, der Zeit braucht für ein System, dass die Herren "Experten" bei anderen Mannschaften auf dem internationalen Parkett so bewundern - das sind die Gründe für unsere nicht optimalen Ergebnisse. Wir haben kein Sturm-, Abwehr- oder Trainerproblem!

Jetzt gilt's in erster Linie wieder Spiele drehen zu können, Siege erzwingen zu können und sich Erfolgserlebnis um Erfolgserlebnis zu holen.
Mit dem Sieg gegen die Eintracht hat man m. E. dazu einen ersten wichtigen Schritt gemacht. Es war phasenweise wieder wie verflucht, trotz gutem Spiel, drückender Überlegenheit und einer Reihe von Großchancen gerät man in Rückstand. Dann wird es ein Kampf gegen die Zeit und selbst die besten Möglichkeiten wollen einfach nicht in Tore umgemünzt werden. Nicht so am Samstag in der Schlussviertelstunde. Van Gaal bringt Robben und belebt noch mal das Angriffsspiel und wechselt dann beim Stande von 1:1 Demichelis ein und beordert Abwehrspieler van Buyten in den Sturm - der erzielt dann kurz vor Ende tatsächlich noch den Siegtreffer. Alles richtig gemacht, Herr van Gaal!

Freitag, 23. Oktober 2009

Bayern vs Frankfurt

Heimspiel gegen die Eintracht. Drei Punkte sind Pflicht. Vielleicht sehen wir ja wieder mal so etwas wie Fußball. An des Gegners Trikot zupfen ist übrigens gefährlich - sind Phalate drin!

Es ist schon bezeichnend, dass ich mir nicht mehr als einen schmutzigen und knappen Sieg ausmale.

Mein Tipp: 2:1

Weichmacher, Blasen und Maschensprengschäden

Der Sponsorendruck bei Schalke wirft kleine Blasen - aha! Druck der Sponsoren, Blase? Das erklärt vielleicht die prekäre Finanzsituation beim Ruhrgebietsklub.
Maschensprengschäden bei Stuttgart und Mönchengladbach, als Spätfolge können sich Laufmaschen bilden! Oha! Die sportliche Situation beider Bundesliga-Vereine auf den Punkt gebracht.
Die Rückenummern und Spielernamen bei Dortmund, Leverkusen, Bremen und Bochum sahen nach dem Waschen recht angegriffen aus. Das Gleiche gilt wohl auch für die Spieler selbst- nach 90 Minuten ohne Schongang.
Noch schlimmer aber hat es die Bundesligisten Frankfurt und Mainz erwischt - giftige Weichmacher! Übrigens machen Weichmacher weibisch. So kann man dem Gegner auch den Schneid abkaufen. Ein taktisches Konzept, das sich Louis van Gaal vielleicht abgucken sollte. Doch die Bayern sind trotzdem Spitze - zumindest in der Qualität ihrer Trikots. Bayern, Hamburg und Wolfsburg sind die Spitzenreiter beim Trikottest der Stiftung Warentest (11/2009).

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Unwürdig

Ich weiß gar nicht ob ich so viele Schimpfwörter in meinem Sprachschatz habe, die das ausdrücken was ich da gestern Abend empfunden habe?! Dieser Auftritt war eines FC Bayern München unwürdig.

Beschämend wie die Herren nach dem geschenkten 1:0 neben dem Gegner her trabten. Beschämend, dass sie im weiteren Verlauf keinerlei Mittel fanden dem Gegner a) Einhalt zu gebieten und b) so etwas wie wirkliche (geplante) Gefahr heraufzubeschwören. Man lasse sich die Namen auf der Zunge zergehen: Anatoli Tymoschtschuk, Phillip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Luca Toni, Miroslav Klose. Allesamt Spitzenspieler - Spitzenspieler? Weder konnten sie Bälle annehmen, noch Zweikämpfe gewinnen, noch Pässe spielen oder solche Versuche annehmen. Der Kampf, den sie immerhin noch aufboten, wurde zusehends zum Krampf. Ein peinlicher, beschämender Auftritt, meine Herren!

Das Glück stand nach fünf Minuten Pate, Eigentor, 1:0 für Bayern. Die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel beim Gruppengegner war gegeben. Die Lähmung setzte allerdings nicht bei den Südfranzosen ein, sondern bei den Bayern. Dann kam der Platzverweis nach zwei gelben Karten für Thomas Müller. Na ja, hätte man nicht geben müssen - die erste gelbe Karte war meines Erachtens ein Witz. Wie auch immer, danach muss ein Profi den Kopf einschalten und es ruhiger angehen lassen. Auch van Bommel wandelte nah an Gelb / Gelb-Rot. Dann folgten zwei Gegentore, weil man a) den Gegner machen ließ und b) in den jeweiligen Situationen schlicht nicht auf der Höhe war. Ein Pfosten nicht besetzt, weil Butt das nicht will *(!) und zack! Tor Nummer zwei und Führung für Girondins weil Altintop zu spät, zu langsam und zu schlecht reagiert.

* Wo gibt es denn so etwas, dass der Torwart keine Leute am kurzen bzw. langen Pfosten duldet? Sollte so etwas nicht der Trainer anordnen? Unfassbar.

Halbzeit zwei lief dann ähnlich. Bayern weitestgehend harmlos, aber zumindest bemühter. Einzige Chance: Flanke van Bommel und Kopfball von Toni an den Pfosten, mehr war's aber auch nicht.
Zwischenzeitlich kam der Sportskamerad Butt und machte den Lehmann. So kann man seine gute Leistung auch ad absurdum führen. Fälliger Elfer für Bordeaux vereitelt - Fehler wieder wettgemacht.
Danach versuchte sich dann Wrestler-Sohn van Buyten im Ringen. Korrekte Elfmeter-Entscheidung, wieder vereitelt von Butt. Das hätte arg böse ausgehen können.

Fazit: Bayern richtig scheiße, Bordeaux funktionierte als Einheit und machte sich die Anfangsaggressivität durch ein paar Schwalben zunutze (Schwalbenkönig des Abends war der Mann mit der bescheuertsten Frisur: Chamakh).

Ganz ordentlich fand ich Holger Badstuber und bis auf sein Solo auch Torwart Butt. Bemüht aber glücklos: Altintop, Schweinsteiger, Tymoschtschuk. Alle anderen Spieler mag ich aus Pietätsgründen hier nicht bewerten.

Jetzt müssen wir in zwei Wochen Bordeaux in Grund und Boden rammen, da der direkte Vergleich entscheidend sein könnte. Allein, mir fehlt der Glaube...

Montag, 19. Oktober 2009

Bordeaux

"Merci Bordeaux" sangen wir gefühlte fünf Stunden lang im Park Lescure. Am nächsten Tag bedankte sich der frisch gebackene UEFA-Cup-Sieger über eine Anzeige in einer französischen Tageszeitung bei den Gastgebern aus Bordeaux.
Die Erinnerungen an Bordeaux 1996 (das Rückspiel des UEFA-Cup-Finales) sind großartige! Eine spaßige Auswärtsfahrt ins schöne Südfrankreich, Riesenstimmung und der Gewinn des UEFA-Cups zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Der ungefährdete Cup-Sieg nach dem 2:0 im Hinspiel (01. Mai 1996) und dem 3:1 im Rückspiel vor 36.000 Zuschauern zwei Wochen später, zählt zu meinen schönsten Erinnerungen in Sachen Europapokal. Die Bordeaux-Fans inszenierten zu Spielbeginn ein farbenfrohes Spektakel und machten ordentlich Alarm, dann aber drehten wir Gästefans ordentlich auf und feierten lautstark, fantasievoll und ohne Atempause. Das erste Mal, dass ich "die Humba" erlebt habe, war 1996 bei diesem Spiel in Bordeaux. Die französischen Anhänger spendeten uns nach dem Spiel minutenlang "standing ovations" - eine wahrhaft feine und sportliche Geste. Bei Bordeaux spielten damals Dugarry, Bixente Lizarazu und ein gewisser Zinedine Zidane. Bei Bayern noch im Kader: Jean-Pierre Papin. Franz Beckenbauer war nach Ablösung von Otto Rehagel als Interimstrainer eingesprungen.

Nun, 13 Jahre später, heißt am Mittwoch der Gegner wieder Girondins Bordeaux. Diesmal als Gruppengegner in der Champions League.
Startete der französische Meister noch furios in die Saison, ist man mittlerweile durch zwei Niederlagen in Folge auf den dritten Tabellenplatz in der französischen Liga abgerutscht. Bayern gehandicapt durch die Ausfälle von Franck Ribéry, Ivica Olić und Arjen Robben, über dessen Einsatz Trainer van Gaal heute entscheiden wird.
Bordeaux-Kapitän Alou Diarra ist für die Bayern kein Unbekannter - der Mann hat neben Philipp Lahm zwei Jahre bei den Bayern-Amateuren gekickt. Bei Bordeaux steht auch Yoann Gourcuff nach seiner Muskelverletzung zur Verfügung - machte aber am Wochenende keinen guten Eindruck.

Ein Sieg wäre eine prima Weichenstellung für die verbleibenden Gruppenspiele, ein Unentschieden sicher kein Beinbruch.

Mein Tipp: 1:1


Ja, er lebt noch...

... nee, nee, nicht der alte Holzmichl, sondern der alte Hoeneß. Die Abteilung Attacke, so wie ich es mag.

Im Interview mit der tz.


Gibt es zu viele Länderspiele?

Hoeneß: Sie sehen doch, was da los ist. Die ganze Bundesliga ist eine Farce! Jetzt fangen wir wieder an und dann sind wieder zwei Wochen keine Spiele. Das ist doch alles lächerlich!

Es kann doch zum Beispiel nicht sein, dass jetzt, wo es keine Qualifikationsspiele mehr gibt, so alberne Länderspiele gegen Chile und Ägypten stattfinden und die Nationalspieler dafür abgezogen werden. Das ist doch ein Witz!

Aber irgendwann muss die Nationalmannschaft doch auch mal testen…

Hoeneß: Die müssen gar nichts testen! Die sollen die Bundesliga in Ruhe spielen lassen und aufhören mit ihrer Testerei!

Sonntag, 18. Oktober 2009

3 Punkte


Ich habe so gut wie nichts von dem Spiel gesehen, deshalb entfällt auch eine Bewertung meinerseits. Allerdings halte ich die Umfrage im Mingablog für halbwegs repräsentativ (und auch für eine großartige Idee für jedes Spiel). Von daher: Bayern mit Note Drei und drei Punkten. Damit kann ich gut leben.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Das große Halali

Jetzt wird zum Angriff auf die Tabellenspitze geblasen und hoffentlich bleibt es nicht nur bei selbstbewussten Ankündigungen.
Am Samstag geht es gegen Aufsteiger Freiburg - was soll man sagen, genau der falsche Gegner zu diesem Zeitpunkt. Zwar leiden auch die Breisgauer an Verletzungsausfällen, aber sie haben ihre Gefährlichkeit auch in dieser Saison schon unter Beweis gestellt. Das Gute ist, Freiburg wird sich keinen Punkt ermauern wollen - das ist nicht ihr Spiel. Mit den Mauer-Mannschaften haben wir ja so unsere Schwierigkeiten.

Gut möglich, dass Mark van Bommel endlich wieder zum Einsatz kommt, ebenso denkbar ein Auflaufen von Luca Toni. Die peinliche Pleite von Regensburg lassen wir mal unter den Tisch fallen. Jetzt gilt's! Bayern muss eine Serie starten um den Abstand zur Spitze wieder zu verkürzen. Neben Olic wird wohl auch Ribéry ausfallen - Toni und van Bommel sind dafür endlich wieder einsatzbereit. Robben könnte bereits nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Mein Tipp: Freiburg 1, Bayern 3

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Philipp Lahm weiß es selbst nicht

Philipp Lahm im Interview mit der Sportbild:

»Es geht natürlich nicht, dass ich immer hin und her wechsle. Das ist jedes Ma! eine Umstellung in meinem Spiel.« Lahm, genervt, weiter: »Einer sagt rechts, der andere links. Aber keiner kann mir mit trifftigen Gründen belegen, warum. Mir sollte mal einer ein Beispiel bringen, dass ich auf der einen Seite besser bin als auf der anderen. Im Grunde weiß ich es selbst nicht.«

Montag, 5. Oktober 2009

Wo wir Erster sind

Die Fairness-Tabelle

(gelbe Karten/gelb-rote Karten/rote Karten/Karten gesamt)


1. Bayern München

7 0 0 7

2. Borussia Dortmund

7 0 0 7

3. Hamburger SV

7 0 0 7 4

4. 1. FC Nürnberg

9 0 0 9 5

5. Hannover 96

10 0 0 10

6. SC Freiburg

10 0 0 10

7. Werder Bremen

7 1 0 10 8

8. 1899 Hoffenheim

13 0 0 13

9. FC Schalke 04

13 0 0 13

10. Hertha BSC

13 0 0 13 11

11. VfB Stuttgart

14 0 0 14 12

12. 1. FSV Mainz 05

17 0 0 17

13. Bayer Leverkusen

14 1 0 17

14. Borussia M'gladbach

12 0 1 17

15. VfL Wolfsburg

12 0 1 17 16

16. VfL Bochum

20 1 0 23 17

17. 1. FC Köln

19 0 1 24 18

18. Eintracht Frankfurt

16 1 2 29


Wird Zeit, dass Mark van Bommel wieder spielen kann.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Das große Bayern-bashing im Doppelpass


Ja, Bayern hat gestern eines der schlechtesten Spiele in der noch jungen Saison abgeliefert - keine Frage. Über siebzig Prozent Ballbesitz, 8:0 Ecken alleine innerhalb der ersten 60 Minuten, aber kein Tor und kaum echte Torchancen - und es ging auch in der zweiten Hälfte wenig munter weiter. Die eine gelbe Karte für Braafheid im ersten Durchgang sprach eine deutliche Sprache: Wille, Einsatz, Engagement und Biss fehlten - und so kann man einen destruktiven Gegner wie Köln gestern einfach nicht besiegen. Punkt.

Was aber die Herren Derichs, Lattek, Küpper und Sonnenberg dann am Sonntag im Doppelpass absonderten, entbehrte jeder Grundlage und potenzierte sich zum üblichen Boulevard-Geschwätz, dem schlicht die fundierte Wahrheit fehlte.
Erneut wurde der Weggang Zé Robertos ins Felde geführt und behauptet, man hätte ihn ziehen lassen damit Mark van Bommel sich in punkto Vertragsverlängerung nicht ungerecht behandelt gefühlt hätte. Schwachsinn. Wieder und wieder hat die Bayern-Führung klar gestellt, dass man einen Zé Roberto liebend gern behalten hätte, aber eben nur über einen ein-Jahres-Vertrag. Die Politik hieß und heißt: über Dreißigjährige bekommen keine mehrjährigen Verträge mehr, um der jungen Garde aus der zweiten Reihe Möglichkeiten zu geben auch Spielpraxis zu bekommen. Wie groß wäre die Unruhe in einer Mannschaft mit Zé Roberto, Lucio und van Bommel, wenn man diesen altgedienten Spielern junge Talente vorzöge? Ganz davon abgesehen, dass diese Positionen über mindestens zwei Jahre durch eben diese Spieler besetzt gewesen wären, ohne dass Nachwuchsleute nachrücken könnten.
Noch in der letzten Saison wurde Kritik laut, dass ein Toni Kroos zu wenig Spielpraxis bekäme. In dieser Saison spielen die Bayern in der Regel mit fünf (!) Spielern aus dem eigenen Nachwuchs in der Stammformation. Darunter Youngsters wie Müller und Badstuber, die von allen Seiten über den grünen Klee gelobt werden. Kein Wort davon in der Doppelpass-Runde.

Louis van Gaal verunsichert die Stürmer, ließ Udo Lattek dann verlauten - habe aber eigentlich gar kein System. Das System van Gaal ist aber das 4-3-3, und lässt folglich neben den Außen Ribéry und Robben nur eine echte Spitze zu. Ob das so sein muss, darüber kann man streiten - aber van Gaal vorzuwerfen, er hätte kein System ist bodenloser Unsinn.
Die Problematik der Stürmer liegt doch eher in der Kreativlücke im Mittelfeld, die weder ein Schweinsteiger ausfüllen kann, noch ein Anatoli Tymoschtschuk in seiner derzeitigen Form. Warum man keinen Diego gekauft hätte, so der Vorwurf der Fußball"experten"? Hat Diego fair verhandelt? Wollte Diego zu Bayern? Altersdemenz lässt grüßen.

Die Verletzungmisere der Bayern, die sich wie ein roter Faden von der Vorbereitung bis in die Saison zieht, wurde ebenso mit keinem Wort erwähnt. Langzeitverletzte Schlüsselspieler fehlten und fehlen noch - das kann man dem Trainer oder dessen System wohl kaum anlasten.
Was aber gern betont wird, sind die "Millionen auf der Bank". Das ist dümmste Verbalakrobatik. Was bei Barcelona als brillante Mischung aus Topstars und vielversprechenden Nachwuchsspielern in den Himmel gehoben wird, wird bei Bayern auf Bruttojahresverdienste und Ablösesummen begrenzt.
Ich hätte mir wirklich ein Gegengewicht zu soviel Unsinn in der DSF-Sendung gewünscht, abgesehen von dem moderaten Gladbach-Sportdirektor Eberl. Ein Uli Hoeness hätte die ganze Runde dort wirklich rund gemacht, aber bei dessen Anwesenheit hätten die Herren wohl kaum so einen Scheiss erzählt.

Freitag, 2. Oktober 2009

Verletzungsmisere 2009

Es ging schon in der Vorbereitung los: Verletzungssorgen en masse und daher war nur eine eingeschränkte Vorbereitung für den neuen Trainer Louis van Gaal mit seiner Mannschaft möglich. Ausgerechnet bei einer Systemumstellung, die vor allem eines braucht: Training!

Luca Toni, Franck Ribéry, Miroslav Klose fielen mehr oder weniger die gesamte Vorbereitungszeit aus. Zu Anfang der Saison fehlte dann aufgrund mangelnder Fitness Ribéry und weiterhin der Langzeitverletzte Luca Toni. Bastian Schweinsteiger war nach seiner Operation rechtzeitig zu Saisonbeginn wieder einsetzbar.
Dann kamen Martin Demichelis und Mark van Bommel hinzu - beide immernoch Totalausfälle. Die zweite Champions League-Partie gegen Juventus bescherte uns nun den mehrwöchigen Ausfall (5 Wochen+) von Arjen Robben. Auch Ribéry muss am Samstag beim Bundesligaspiel gegen Köln passen - die Zange "Robbery" damit nicht verfügbar. Ein Fragezeichen steht noch hinter Daniel van Buyten, den es ebenfalls beim teuer erkauften Punkt gegen Turin erwischt hat.

Angesichts dieser Verletzungsmisere bin ich im Hinblick auf Samstag - und generell für den Oktober - deutlich pessimistischer als noch vor zwei Tagen. "Angstgegner" Köln (zumindest in München) kann uns die Oktoberfestquote nun endgültig verhageln. Zudem stehen im Oktober noch das schwere Auswärtsspiel in Bordeaux und die Achtelfinalpartie in Frankfurt an - am Ende des Monats geht es dann noch in der Liga nach Stuttgart.

Eines muss man jetzt wohl deutlich konstatieren: Trainer van Gaal hat einen denkbar ungünstigen Start in München erwischt. Aufgrund der Umstände sind Spielweise und auch die Ergebnisse der letzten Wochen eigentlich ziemlich beeindruckend. Kritik ist jedenfalls unangebracht.

Mein Tipp: Bayern 2, Köln 1

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Schwarzer Abend


Es war ein schwarzer Abend für den FCB, denn so wie es aussieht wird die Knieverletzung Arjen Robbens wohl schwerwiegender Natur sein und einen längeren Ausfall des Niederländers nach sich ziehen. Ausgerechnet jetzt - in dem so richtungsweisenden Monat Oktober.
Heute im Laufe des Tages erfahren wir mehr - Robbens Knie wird erst noch mittels Kernspintomografie genauer untersucht.

Zum Spiel:

Die Bayern legten los wie die Feuerwehr und spielten alle Vorzüge des 4-3-3 exzellent aus. Im Mittelfeld wurden die Angriffsbemühungen der Gäste rigide unterbunden; die Bayern-Abwehr ließ die Juve-Angreifer nicht mal in den Strafraum - und vorn wurde mächtig Druck ausgeübt. Erst bei einem brandgefährlichen Schuss von Camoranesi musste Butt zur Ecke klären. Mehr gab's für den Bayern-Schlussmann auch kaum zu tun. Zu groß das Pressing auf Juventus.

Ein entfesselter Arjen Robben, dem nur noch der Schaum vorm Mund gefehlt hätte; ein spiellauniger Franck Ribéry, den die Italiener auch mit zwei oder drei Mann einfach nicht in den Griff bekamen; ein konzentrierter Andreas Ottl, der Diego weitestgehend aus dem Spiel nahm; ein Miro Klose wie in besten Tagen. Das war richtig klasse anzuschauen. Die Möglichkeiten häuften sich - die wohl beste, der Lupfer durch Ribéry knapp über bzw. auf das Tor, nachdem er sich brillant durch zwei Juve-Abwehrspieler durchgedribbelt hatte.
Das Niveau der Anfangsphase hielt sich bis zum Ausfall von Arjen Robben kurz vor dem Pausenpfiff. Da war schon zu ahnen, dass der Faden im Bayern-Spiel durch Robbens Verletzung zu reißen drohte.

Bis zur Pause spielten ausnahmslos alle Bayern mit beachtlicher Leistung. Braafheid machte wohl sein bestes Spiel bisher für den FCB, der junge Badstuber wirkte in der Abwehr wie ein alter Routinier, Schweinsteiger füllte die Achter-Rolle zu 100 Prozent aus, Lahm immer wieder mit gefährlichen Vorstößen und gutem Zusammenspiel mit Robben. Bester Mann bis dahin: Arjen Robben - dynamisch, nur durch Fouls zu bremsen, dribbelstark und mit klugen Anspielen.

In der zweiten Halbzeit war plötzlich die Struktur im Bayern-Spiel verloren gegangen. Robbens Fehlen ließ die Angriffsbemühungen etwas abkühlen - die Unterstützung durch Lahm hätte Ribéry auf links gut gebrauchen können. Juve kam mehr und mehr ins Spiel. Olic, für Robben gekommen, sorgte kaum für Gefahr und glänzte lediglich durch Einsatz wie ein paar verbissene Dribblings. Als er völlig frei vor dem Tor stand und Klose einen Ribéry-Flachpass trotzdem noch ins Tor zu lenken versuchte, war das wohl die Torchance, die Ivica Olic zum Helden des gestrigen Abends hätte machen können.
Der Spielfluss der ersten Hälfte war verloren und es häuften sich Abspielfehler auf beiden Seiten.

Ottl, Schweinsteiger und Müller immer wieder mit Ungenauigkeiten, Schweinsteiger zudem mit schwachen Eckbällen und unpräzisen Flanken. Und hier zeigte sich auch die Schwäche des bis dahin wirklich sehr guten Ottl - er ist kein Spieleröffner, hat nicht die offensiven Qualitäten eines van Bommel oder Tymoschtschuk (wenn er sie denn zeigt). Van Buyten mit einem Riesenbock in der zweiten Halbzeit, ansonsten aber gewohnt gut. Lahm im zweiten Durchgang auch schwächer - vor allem was seine Flanken angeht. Der Youngster Müller hatte desöfteren erhebliche Mühe Bälle anzunehmen und hatte gestern nicht sein bestes Spiel für den FCB, aber wer will ihm das ernsthaft verübeln?!

Ich rechnete schon mit dem klassischen Juve-Schlussphasentreffer, aber der bliebt dann doch aus. Ärgerlich war, dass nach Juve-Ecke der eingeleitete Konter (Olic völlig frei auf Buffon zu) vom Schiedsrichter abgepfiffen wurde, was den längst verdienten Siegtreffer hätte bedeuten können. Louis van Gaal rastete danach vor dem vierten Offiziellen aus, dass ich befürchte es kommt da noch etwas von der UEFA nach.

Nach der großartigen ersten Halbzeit und auch der Überlegenheit in Halbzeit Zwei, ist das Unentschieden eher als eine Niederlage zu werten. Spielerisch ist Bayern gestern in der Champions League-Elite angekommen - nur die Effizienz hat gefehlt. Wirklich schade. Zu hoffen ist, dass Arjen Robben schnell wieder gesund wird.

Termine Oktober 2009

3. Oktober 2009 - Bundesliga
FCB vs 1. FC Köln
15.30 Uhr

13. Oktober - Testspiel
Jahn Regensburg vs FCB
19:00 Uhr

17. Oktober 2009 - Bundesliga
SC Freiburg vs FCB
15.30 Uhr

21. Oktober 2009 - Champions League
Girondins Bordeaux vs FCB
20.45 Uhr ( live auf SAT 1)

24. Oktober 2009 - Bundesliga
FCB vs SG Eintracht Frankfurt
15.30 Uhr

28. Oktober - DfB-Pokal-Achtelfinale
SG Eintracht Frankfurt vs FCB
20.30 Uhr (live in der ARD)

31. Oktober 2009 - Bundesliga
VfB Stuttgart vs FCB
15.30 Uhr