Follow by Email

Freitag, 27. Februar 2009

Bayern ist Spitzenreiter!

Was regen wir uns eigentlich auf? Bayern ist Tabellenerster ... nicht wirklich, auch nicht gefühlt, aber anhand der Wahren Tabelle.

Bremen wartet

20.09.2008 - Wiesenzeit, 2:5 gegen Werder im eigenen Haus! Danach bin ich erstmal ein paar Tage taub durch die Gegend gewandelt. Unfassbar - und doch erklärlich! Die Bremer hätten sich auch nicht beschweren können, wenn sie - im Spiel, in dem für Werder alles klappte - noch drei bis vier Treffer eingeschenkt bekommen hätten. So wurde es aber ein Spiel über das ganz Deutschland wochenlang sprach. Bayern war gedemütigt.
Jetzt kommt's am Sonntag in Bremen zum Rückspiel. Aber kommt es auch zur großen Revanche?

Nach dem Auftreten beider Teams im Europapokal könnte man von einem absoluten Topspiel reden. Bremen schaltete mit zwei späten Pizarro-Treffern den AC Milan in Mailand aus - die Bayern demontierten Sporting Lissabon in deren Stadion.
Was die Situation in der Liga angeht, handelt es sich um einen "Krisen"gipfel - obwohl der Begriff wohl eher auf die Bremer Situation zutrifft, als auf die der Bayern. Enorm wichtig sind die zu vergebenen drei Punkte allemal. Verlieren die Bayern, wird der Abstand zur Spitze dramatisch! Gewinnen sie, könnten sie je nach Performance der Konkurrenz wieder weit nach oben rücken.

Es könnte ein Torfestival geben, 3:3 oder 2:5 ;) - vielleicht wird's aber auch ein Trauerspiel. Die Angst vorm Verlieren könnte ein Hemmschuh werden, und die Bayern mögen Bremens Spielweise ohnehin nicht. Alles ist drin - und wenn der FCB den Schwung und genug Selbstvertrauen aus der Champions League nach Bremen retten kann, dürften wir ein aufregenden Klassiker erleben.

Ich bin allerdings vorsichtig geworden, was meine Prognosen angeht. Nie war der FC Bayern so unbeständig wie diese Saison.
Mein Tipp: 2:3


Mittwoch, 25. Februar 2009

Das Glück und 5 Tore

Bildquelle: www.fcbayern.de

Ich will hier heute gar keine Spielanalyse oder diverse Einzelkritiken absondern - der höchste Sieg des FCB in der Champions League (und das auswärts) verdient Respekt. Würde ich auf die spielerischen Elemente in Halbzeit Eins eingehen, nähme ich dem gestrigen Abend seinen Glanz.

Übersehen wir mal den Katastrophenauftritt von Herrn Demichelis, das blasse Spiel von Bastian Schweinsteiger, und die immer gleichen Fehler im Defensivverhalten (Lucio, Lahm, Oddo). Die Taktik war der Tatsache geschuldet, der Mannschaft wieder etwas Selbstvertrauen einzuhauchen - sprich: hinten erstmal dicht machen und die anfängliche Drangphase des Gastgebers überstehen. Das hat funktioniert, auch wenn Lahm in der 12. Minute den Ball gerade noch vor der Linie stoppen konnte und somit einen frühen Rückstand verhinderte.
Danach lief es wie an der Schnur gezogen - Tor kurz vor der Halbzeit; Abseitstreffer zu unseren Gunsten; berechtigter Elfmeter für uns - dann noch zwei oben drauf für's gute Gefühl! 5:0 - und das Viertelfinale ist erreicht. Glückwunsch Bayern! Nicht umsonst nahm Uli Hoeneß in der Halbzeitpause gestern mehrfach das Wort "Glück" in den Mund. Zumindest gestern Abend ist es wieder zum FC Bayern zurückgekehrt.

Doch Vorsicht! Jetzt gilt es das gute Gefühl in die Bundesliga zu retten, und es dort - mit frischem Selbstbewusstsein - nicht sofort wieder zerstören zu lassen.
Und was das Viertelfinale angeht: Jetzt kommen sie - die großen Brocken. Glaub' mal keiner, dass sich ab dem Viertelfinale noch einer so verarschen lässt, wie die Portugiesen gestern. Trotz des 5:0-Auswärtssieges und der besten Bilanz aller Teilnehmer - die Mannschaft muss sich noch deutlich steigern, will sie Teams wie Chelsea, ManU oder Barca in Bedrängnis bringen. Vielleicht hilft uns in der diesjährigen CL-Saison ja das Glück.

Sporting

Losglück? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht - viel gewinnen kann der FCB heute wohl nicht. Entweder weil die Erwartung an den deutschen Vertreter ohnehin einem Favoriten-Status gleichkommt (es ist ja nur Sporting), oder - im Falle einer Niederlage - das Krisengerede weiter stur dem Gipfel entgegen kraxelt.

Die Souveränität in der Champions League liegt zumindest zeitlich schon etwas zurück - und der FC Bayern 2008/2009 ist alles andere als ein Team mit Konstanz. Den Gegner stark zu reden, kann man sich sparen - Sporting ist europäisches Mittelmaß, trotz Super-Fußballschule. Mit dem Tore schießen dürfte es heute wieder schwierig werden, Toni geht angeschlagen ins Spiel.

Es wird bestenfalls ein 1:1 (tippe ich) - immer noch eine gute bis sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Viertelfinale ist Pflicht - mehr wird diesmal wieder nicht zu holen sein.

Dienstag, 24. Februar 2009

Gendefekt

Ich stöberte den ganzen Montagvormittag in diversen Foren, auf Blogs und natürlich quer durch die ganze Zeitungslandschaft, las Artikel für Artikel, Foreneinträge und Blog-Kommentare über den FC Bayern und die Ursachenforschung für die Niederlage gegen den FC Köln am Samstag.

Es liegt an Klinsmann, gern auch despektierlich "Grinsi" oder "der Bäcker" genannt / es liegt an der Vereinsführung, die JK vorgibt, wie er denn nun taktisch zu spielen habe / es liegt wieder an Klinsmann, der sich von der Bayern-Führung gängeln ließ und seine taktische Ausrichtung änderte /es liegt an der Abwehr / am Defensivverhalten / es liegt an der zu offensiven Ausrichtung - und somit wieder an Klinsmann / es liegt an einer verfehlten Einkaufspolitik vor der Saison / es liegt an der Formschwäche diverser Bayern-Spieler / es liegt an der mangelnden Chancenausnutzung der Bayern-Stürmer / es liegt an diversen Fehlentscheidungen / et cetera...

Fakt ist, Bayern - sonst eiskalt im Ausnutzen schwächelnder Konkurrenten - weiß die Möglichkeiten zur Tabellenführung wiederholt nicht zu nutzen. Ganz im Gegensatz dazu agiert der HSV - nicht wirklich auf einem Niveau von Spitzenklasse - sehr effektiv. Die neuen Hamburger spielen ein wenig wie die alten Bayern: nicht schön, aber siegreich. Es ist fast so, als hätte Bayern das berühmt-berüchtige Bayern-Gen nicht mehr. Ein Gendefekt also.
Da frage ich mich erstens: will ich wirklich den alten Bayern-Fußball zurück, der lediglich durch seine - wie ein schweizer Uhrwerk zuverlässige - Effizienz glänzen konnte?, und zweitens: sind vier Punkte hinter dem Tabellenersten wirklich schon eine Krise? Zu beiden Punkten ganz klar: Nein.
Ich will ansehnlichen Offensivfußball, eine drückende und stürmende Mannschaft. Was ich nicht will ist, dass sie dabei ins Verderben rennen. Ich glaube das große Krisengerede ist wieder mal potenziert, durch die mediale Gewichtung des Klubs Bayern München. Und dennoch: die Warnsignale erfordern dringend Handlungsbedarf, sonst wird die nächste Saison wieder ein Jahr Stagnation.
Was die derzeitige Konstellation in der Liga angeht sind vier Punkte Rückstand auf Platz Eins bei noch ausstehenden 13 Partien nicht wirklich dramatisch.

Ich hab's vielleicht bei Breitnigge gelesen - oder in einem anderen Blog, aber jemand schrieb dort: Saison abhaken und die Weichen für die Zukunft stellen - besser keinen Titel, aber dafür viele kleine richtige Schritte in Richtung zukünftigen, beständigen Erfolg. Und genau das ist jetzt notwendig!

Nach den Einkäufen Ribéry, Toni, Klose, hat man es versäumt die Mannschaft auf ähnlich hohem Niveau zu ergänzen. Sparsamkeit war plötzlich wieder Trumpf. Doch es zeigt sich, dass es qualitativ hier und da einfach klemmt (Lell, Oddo, Donovan, Borowski, Sosa, Breno), und dass Schlüsselpositionen nicht ausreichend oder nicht auf Weltklasse-Niveau besetzt wurden. Dazu hätte man erneut viel Geld zur Hand nehmen müssen. Mit Tymoschtschuk hat man so jemanden fürs Mittelfeld gefunden - aber der kommt erst zum Sommer 2009. Es fehlt im Sturm (zu wenig Stürmer, zu wenig Qualität in der zweiten Reihe), und es fehlt ein guter Außenverteidiger auf der rechten Seite. Damit müssen wir jetzt leben - zumindest für den Rest dieser Saison - danach aber muss investiert werden, will man endlich im Konzert der Großen mitspielen.

Was die Taktik angeht, hat man Klinsmanns Ideen dem kurzfristigen Erfolg bzw. wegen kurzfristiger Erfolgslosigkeit geopfert. Fehler! Man hätte wissen müssen was man tut, wenn man Jürgen Klinsmann damit beauftragt, dem FC Bayern ein neues Konzept einzuhauchen, das modernen Fußball erfolgreich und schön zugleich praktizieren lässt. Keinesfalls aber hätte man im Vorfeld Titel fordern dürfen - nicht für die Saison 2008/2009 - und somit den Druck etwas herausnehmen müssen. Die Bayern-Führung, wie wir Fans, wollten beides: jetzt bekommen wir schlimmstenfalls gar nichts.
Ein Scheitern ausnahmslos an Klinsmann festmachen zu wollen, hat eher etwas mit persönlicher Antipathie oder Voreingenommenheit zu tun, wird dem eigentlich Vorhaben aber nicht gerecht. Wenn das Projekt Klinsmann scheitert, dann ist auch die Bayern-Führung gescheitert.

Selbstredend hat JK Fehler gemacht (Van Bommel war einer, oder Sepp Meier, oder auch Donovan). Aber wenn man Fehler des Trainers hätte vermeiden oder ausschließen wollen, dann hätte man auch keinen jungen Trainer engagieren dürfen (auch keinen Jürgen Klopp als Alternative).
Den größten Fehler aber macht die Führung des Klubs, wenn sie sich von den Medien unter Druck setzen lässt. Bestimmte Äußerungen von Rummenigge oder Beckenbauer tragen keinesfalls dazu bei, das Krisengerede und die Anti-Klinsmann-Liga ins Leere laufen zu lassen. Es trägt höchstens zur Verunsicherung der Mannschaft bei. Und es liefert den Spielern auch einen Vorwand schlechte Leistungen an der Taktik festmachen zu wollen. Eine Mannschaft mit Herz, Leidenschaft und Kampfeswillen ist auch in der Lage individuelle Schwachpunkte oder taktische Defizite auszugleichen. Gegen Köln war davon nichts zu sehen - höchstens beim Gegner, denn der hat gezeigt wie es geht.

Für die nächsten Wochen kann es nur eine Devise geben: Schnauze halten! - Geht's raus und spuilts Fußball!


Sonntag, 22. Februar 2009

Karneval in Kölle


Karneval in Köln - und man hatte gestern Abend den Eindruck, dass die Stadt nicht Fastelovend feiert, sondern den überraschenden Auswärtssieg des FC. Ich hab' das bißchen Spott im Kölner Gürzenich tapfer über mich ergehen lassen - so oft kommt es ja nicht vor. Gott sei Dank habe ich keine bewegten Bilder gesehen - Spielanalyse fällt demnach aus.

Jetzt geht das ganze Theater von vorne los: Wo ist die Handschrift von Klinsmann, was ist mit der Abwehr los, wer soll bei uns die Tore schießen? Wäre das Spiel anders gelaufen, wenn Kloses Treffer anerkannt worden wäre - und warum kann die Mannschaft so ein Spiel nicht mehr drehen?
Ich habe keine neuen Antworten auf all diese Fragen. Wir sind vier Punkte hinter dem Tabellenersten - für mich zählt Spieltag 34. Warten wir's ab.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Et es Karneval

Ausgerechnet am Karnevalswochenende müssen die Kölner nach München zum Bundesligaduell. Den sportlichen Fasching wird aber wohl der haushohe Favorit feiern dürfen. Die Niederlage gegen Berlin schreit nach Wiedergutmachung, der Druck ist groß - und unter Druck hat der FCB bislang meist hervorragend funktioniert.

Die Kölner Innenverteidigung zu knacken, lautet die Herausforderung am Samstag. Denn die ist so schlecht nicht besetzt. Und Vorsicht! Der FC hat bislang in München meist ganz gut mithalten können - ein bißchen Angstgegner also.

Wenn der FC Bayern am Samstagnachmittag nicht gerade darauf aus ist, eine neuerliche Krisenstimmung heraufzubeschwören, müsste also alles glatt gehen und drei Punkte eingefahren werden. Müsste. Das könnte unter Umständen sogar die Tabellenführung bedeuten. Könnte. Aber das mit den Konjunktiven lassen wir hier mal besser - das hat bei dem Berlin-Spiel auch schon nicht funktioniert.

Mein Tipp: FCB 2, Köln 0

Die Geister, die der Erfolg ruft

Herr Rangnick von der TSG Hoffenheim hat nun wohl auch gemerkt wie es ist, wenn man dem Gejagten, dem Favoriten, dem Spitzenreiter, dem medial aufmerksam beobachteten Klub angehört. Die Lektion für Hoffenheims Trainer: die Spieler werden durch die Medien und das ganze Trara abgelenkt und laufen Gefahr die Bodenhaftung zu verlieren.

So groß die Überraschung für Ralf Rangnick auch sein mag - so unverständlich, dass er sich bei einem Interview der Rhein-Neckar-Zeitung darüber allen Ernstes beschwert. Einerseits hat RR in seiner Trainerlaufbahn schon so genannte Spitzenklubs trainiert - und andererseits will er Hoffenheim langfristig zu einem solchen machen. Gewöhnen Sie sich also an das Drumherum mit dem Konkurrent Bayern München seit Jahrzehnten leben muss.

Sonntag, 15. Februar 2009

Baustellen


Drei Spiele der Rückrunde sind gespielt - zwei davon haben wir verloren. War man beim Spiel in Hamburg noch geneigt von unglücklichen Konstellationen und fahrlässiger Chancenverwertung zu sprechen, wurde gegen Hertha allzu offensichtlich welch' gravierende Baustellen die Mannschaft des FCB immer noch hat.

Hertha hat - ohne acht Stammspieler - mit Mann und Maus verteidigt und höchst effizient zwei Tore erzielt. Voronin kam nicht mal ins Schwitzen, denn er hatte nur zwei Szenen - die zum 1:0 und die zum 2:1. Herausragend beim Gegner: Torhüter Drobny, der nicht erst seit gestern als Pate der guten Tabellenplatzierung Herthas gelten darf. Trotz aller Effizienz wird Hertha BSC so kein Meister werden können - obwohl die Tageszeitungen mit den Berlinern heute schon einen neuen Meisterschaftsaspiranten ausgemacht haben wollen. Viel interessanter dürfte da doch die Entwicklung von Bayer Leverkusen in den nächsten Wochen und Monaten werden - die haben auch die spielerische Klasse, und könnten - bei einem Lauf - die Bayern ernsthaft in Schwierigkeiten bringen. Der Abschwung in Hoffenheim ist eingeläutet - keine Überraschung für mich. Personelle Sorgen und die Tatsache, dass sie nun endlich ernst genommen werden von den Gegnern, sorgt für ordentlichen Gegenwind in der Rückrunde. So viel zur Konkurrenz.

Als Schlüsselspiel bezeichnete Jürgen Klinsmann die Partie in Berlin - und Uli Hoeneß sieht im FC Bayern München die größte Bedrohung des FC Bayern München. Beide Aussagen finde ich extrem beunruhigend.

Die Baustellen des FCB sind vielfältig - zu viele sind es ohnehin.

Da ist das Manko auf der rechten Seite, mit einem Christian Lell, der nicht ansatzweise an die gute Saison des letzten Jahres anknüpfen kann. Lell's Defizite sind für eine Top-Mannschaft wie sie der FC Bayern sein will, allzu offensichtlich: Er kann nicht Flanken, er kann nicht schießen, er greift zu spät an, steht falsch zum Gegner und zum Ball. Schlimmer kann es Oddo auch nicht machen - und dennoch: hier brauchen wir dringend Ersatz!

Die lethargische Funktion, die immer dann greift, wenn Ribéry effektiv abgeschirmt wird oder einen mal nicht so starken Tag hat, ist wohl eher psychologischer Natur als mathematischer. Wo greifen hier die Mechanismen, die der Trainer vorzugeben und mit der Mannschaft einzustudieren hat? Natürlich ist die Ribéry-Seite die beste Waffe des FC Bayern - aber wenn diese vom Gegner ausgeschaltet wird, muss eine taktische Alternative her.

Fehlende Form - dies gilt für Sebastian Schweinsteiger ebenso, wie für Miro Klose und Luca Toni. Schweinsteiger bemüht sich zwar, scheint aber auf seiner Position seiner eigentlichen Stärken beraubt. Und dennoch kann er sie spielen - und wie! Doch nach der Vertragsverlängerung ist nichts mehr zu sehen von dem Weltklasse-Spieler Schweinsteiger. Formkrise!
Die beiden Stürmer verdaddeln eindeutig zu viele Möglichkeiten. Ihre Klasse ist unbestritten - allein ihre Effizienz lässt sehr zu wünschen übrig. Donovan als Alternative ist wohl auch nur in des Trainers Wunschvorstellung eine funktionierende Gleichung. Uns fehlen noch zwei gute Stürmer.

Die Defensive - und damit ist die gesamte Defensivarbeit von vorn bis hinten gemeint - stottert - und das gewaltig. Zu viel Platz für den Gegner, zu spätes Stören des Ball führenden Gegenspielers - wie oft haben wir das nun schon mit anschauen müssen?!
Da wundert es nicht, dass Weltklasse-Abwehrspieler wie Lucio und Demichelis hier und da fahrig wirken. Und es kann auch keinen verwundern, dass ein junger Torhüter hier und da unsicher wirkt und mit übereilten Aktionen scheitert. Warum nicht die Stärken eines konstant gut spielenden van Buyten mit einbinden?

Standardsituationen - Eine Spitzenmannschaft, die schon seit Jahren die Möglichkeiten von Freistößen und Eckbällen nicht zu nutzen weiß, gibt es wohl in Europa nicht sehr häufig. Für mich einzig und allein eine Frage des Trainings - somit des Trainers. Herr Klinsmann! Üben, üben, üben!

Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass Jürgen Klinsmanns Handschrift bislang vorwiegend bei der Physis der Mannschaft deutlich erkennbar ist. Topfit sind sie, sonst könnten sie solche Stumlauf-Partien nicht Woche für Woche durchstehen. Taktisch fehlt's allerdings - und auch das ist Trainersache - oder haben wir nur einen Fitness-Trainer engagiert? Ansatzweise durften wir hin und wieder tolles, schnelles Kombinationsspiel bewundern - doch wir haben jetzt den 20. Spieltag hinter uns gebracht. 20 von 34! Trotz der individuellen Klasse einen Ribéry, Zé Roberto, Lahm, Schweinsteiger, Klose greift das Klinsmannsche Wunschkonzept immer noch nicht.

Jetzt ist eine Serie nötig. Und diese Serie ohne Niederlagen muss bis Mitte Mai - also bis zum Hoffenheim-Spiel dauern! Andernfalls wird die Meisterschaft ein schwieriges Unterfangen. Von Champions-League oder DFB-Pokal mag ich da gar nicht erst reden.

Freitag, 13. Februar 2009

Respekt!

Josip Simunic (Hertha BSC Berlin) über seinen Gegenspieler am kommenden Samstag, Luca Toni:

Sport1.de: Es hält sich der Vorwurf, Toni würde allzu leicht fallen. Können Sie das bestätigen?

Simunic: Nein, er hat seine spezielle Art. Dass sich jetzt viele Spieler gegen ihn stellen und ihm das vorwerfen, finde ich blöd. Luca Toni ist Weltmeister, Torschützenkönig und er hat Titel mit Bayern gewonnen. Solch einem Spieler sollte man mit Respekt begegnen. Er ist ein Topstürmer und kein Schwalbenkönig.

Respekt, Herr Simunic - respektvoller Umgang mit Gegenspielern in den Medien ist keine Selbstverständlichkeit - wie die letzten Wochen immer wieder gezeigt haben.

Mein Tipp: Hertha 0 Bayern 1

Donnerstag, 12. Februar 2009

Platz 1 und Platz 9

Rekordmeister FC Bayern München bleibt die «Lokomotive» des deutschen Fußballs in der Gunst der Fans. In der Rangliste der Top 20 der beliebtesten Clubs Europas liegt der Bundesligist mit 19,8 Millionen Anhängern auf Platz neun.

Dies ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens «Sport+Markt», die in Köln vorgestellt wurde. Werder Bremen ist aus dem Elitezirkel herausgefallen und rangiert mit 4,9 Millionen Fans nur an 22. Stelle. Der Hamburger SV (28. Platz/3,3 Millionen), Borussia Dortmund (29./3,1) und der FC Schalke 04 (33./2,6) folgen.

Platz eins verteidigte der FC Barcelona mit 44,2 Millionen Fans vor Real Madrid (41,0) und Manchester United (37,6). Den höchsten Anhänger-Zuwachs hatte im vergangenen Jahr UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg mit 8,6 Millionen auf insgesamt 23,9 Millionen. Einen großen Sprung in der Fan-Beliebtheit machte Überraschungs-Herbstmeister 1899 Hoffenheim, der seine Anhängerschaft von unter 300 000 auf mehr als 2,2 Millionen - vor allem in Deutschland - steigern konnte. «Es ist der Shooting-Star, so etwas hat zuvor noch kein Club in Europa geschafft», sagte Hartmut Zastrow, Vorstand von «Markt+Sport». (Quelle: FTD)


Fans? Hoffenheim-"Fans"? Ich definiere den Begriff "Fans" irgendwie anders...

Neues Bayern-Trikot? Vielleicht....


Adidas spokesman Oliver Brüggen: "The shirt pictured is one of several different proposals, which we shared with our partner Bayern Munich to discuss. “ A decision will be made at the end of the season.

footballshirtculture.com

Dienstag, 10. Februar 2009

Hinter Schloss und Riegel

Als die zweite Halbzeit der Partie Bayern München gegen Dortmund angepfiffen wurde, stand Lee nicht dort, wo er hätte sein sollen. Sein Platz auf der linken Abwehrseite blieb verwaist. Borussia begann mit zehn Mann gegen elf Bayern - erst eine halbe Minute nach Wiederanpfiff stieß Lee hinzu.

Jetzt musste der Südkoreaner sprechen, er konnte gar nicht anders. "Ich kam als Letzter aus der Kabine", erklärte er gegenüber Revier Sport. Als er das Spielfeld betreten wollte, habe sich das Tor zum Innenraum der Allianz-Arena geschlossen. Deshalb habe er "geschrien und versucht, auf mich aufmerksam zu machen", doch zunächst habe niemand reagiert. (SZ online)


Das waren wir - die bösen Bayern *hehe*


Sonntag, 8. Februar 2009

Mühsam, aber hochverdient


Fangen wir mal auf den anderen Plätzen des 19. Spieltages an - und zwar bei den Teams des oberen Drittels der Tabelle:

Hoffenheim, der Erste, beim Tabellenletzten in Gladbach - Wer Zeuge dieser hochdramatischen Partie war, der durfte sich bei der ARD-Sportschau (wieder mal!) verdutzt die Augen reiben. Von der Ebenbürtigkeit der Gladbacher wurde außer dem Treffer zum 1:0 von Baumjohann nichts - aber auch rein gar nichts - gezeigt. Stattdessen Hoffenheimer Chancen im "Minutentakt". Natürlich hat es diese Möglichkeiten auch gegeben, nur hat man die Gladbacher Chancen innerhalb der Berichterstattung einfach verschwinden lassen. Ich verstehe, dass es schwierig ist den Verlauf einer Partie von 90 Minuten auf wenige Sendeminuten zusammen zu kürzen - doch es sollte doch noch erkennbar bleiben, wie denn der Verlauf, der Charakter, eines Spieles letztlich war. Das scheint für die Sportschau-Redaktion bzw. die jeweiligen Journalisten vor Ort eine zu große Herausforderung zu sein: Wie oft hat es jeder Stadiongänger schon selbst erleben dürfen, dass man sich nach dem Stadionbesuch wunderte, weil man während des Studiums der Fernsehbilder den Eindruck hatte, bei einem ganz anderen Spiel Zeuge gewesen zu sein.

Was das Schiedsrichtergespann angeht, muss ich - im Gegensatz zu der Doppelpass-Runde am Krombacher-Fußballstammtisch - meinen Respekt formulieren: Obasi ließ sich vor einer Berührung fallen. Er knickte ein, ohne Einwirkung des Gegners. Das ist eine Schwalbe! Der Versuch des Abwehrspielers galt dem Erreichen des Balles - auch wenn er ihn nicht erreicht hat, hätte es nur dann einen Elfmeterpfiff gerechtfertigt, wenn dieser den angreifenden Stürmer wirklich von den Beinen geholt hätte. Hat er aber nicht, denn Obasi war schneller. Dass der Schiedsrichter seine anfängliche Fehlentscheidung aufgrund der Aussage des Linienrichters korrigierte, und den Versuch des Elfmeterschindens mit einer gelben Karte ahndete, verdient Respekt.
Überhaupt muss man sagen, dass die doch sehr ruppige Spielweise der Hoffenheimer (vier gelbe Karten) - die, ganz nebenbei, rechte Meister im Fallen sind - konsequent bestraft wurde, unterstreicht die aufmerksame Performance der Unparteiischen. Schade nur, dass die Abseitstellung beim Ausgleich kurz vor Schluss übersehen wurde. Fazit: Der Gegenwind für Hoffenheim wird in der Rückrunde stärker - auch gegen Cottbus taten sie sich schon schwer, aber gestern sah man keinen Unterschied zum derzeitigen Schlusslicht der Bundesliga.

Hamburg: So ist Fußball. Da profitiert der HSV eine Woche zuvor noch vom Unvermögen der Bayern, geht es diesmal genau anders herum. Bitter zudem: die durchaus berechtigte rote Karte für Petric, und die nun folgende Sperre. Tolle Moral der Karlsruher - ich hab' mich gefreut!

Berlin: Nun ja, Bielefeld ist der Favoritenschreck - deshalb habe ich dieses 1:1 schon vorausgesehen (getippt). Zuhause trotzten die Arminen Werder (2:2), Leverkusen (2:1), dem BvB (0:0) und nun Hertha (1:1) schon Punkte ab. Auch auswärts gelangen ein paar Überraschungen: auf Schalke (0:0), in Stuttgart (0:0) und in Bremen letzte Woche (1:2). Hertha tut es den Leverkusenern gleich: wenn's drauf an kommt, geht die Luft raus.

Leverkusen: Die große Kulisse der Düsseldorfer LTU-Arena tut der Werkself anscheinend nicht gut. Chancenlos gegen einen hervorragend aufgelegten VfB. Bayer ist in dieser Form kein Meisterschaftsaspirant.

Insgesamt waren die Ergebnisse des Samstags eine hervorragende Ausgangsposition für die Bayern, die mit einem Sieg am Sonntag wieder zu Hoffenheim aufschließen und auf Platz Zwei klettern konnten.

Es hat keine drei Minuten gedauert, da ging die Borussia durch Chancentod Valdez in Führung. Erst dachte ich, er hätte meilenweit im Abseits gestanden, aber da war wohl noch Lucio auf gleicher Höhe. Das Ding ging wohl auf Demichelis' Kappe. Die Bayern, kurzzeitig etwas irritiert, begannen dann ab der 17. Minute mit ihrem Sturmlauf - erst Klose mit dem Kopf, dann wieder Klose in der 19. und der 20. Minute - und wieder knapp gescheitert, dank eines hervorragenden Weidenfellers. In Minute 21 Toni mit dem Kopf knapp übers Tor. In der 24 Minute dann endlich der hochverdiente Ausgleich nach Schuss von Ribéry, den Weidenfeller nur abprallen lassen konnte, genau vor die Füße von Zé Roberto.

Es ging weiter mit Chancen für den FCB: Toni in der 26., Klose in der 27. Minute. Welch' phantastischer Abwehrspieler Lahm ist, zeigte er dann in 38. Minute mit einem wunderschönen Tackling. Nächte Chance der Bayern durch Zé in der 44., wieder hält Weidenfäller großartig. In der 45. Minute dann noch zwei Schüsse, durch Ribéry und Schweinsteiger direkt hinterher. Ohne ihren Schlussmann hätten die Dortmunder hier schon 3:0 zurückliegen müssen.

Die zweite Halbzeit war dann weit ausgeglichener, was daran lag, dass die Bayern wie gegen Hamburg viel zu weit weg vom Gegner standen. Viel Raum für die Dortmunder im Mittelfeld, kaum Störattacken vor dem Strafraum des FCB. In der 50. Minute musste Rensing einen Schuss parieren, und in der 55. einen hohen Ball mit der Faust klären. In beiden Fällen machte er seine Sache gut.
So langsam kam in mir die Befürchtung hoch, ein Déjà-vu zu erleben - einen ähnlich unglücklichen Start wie zu Beginn der Saison nun auch in Rückrunde? Ribéry glänzte das erste Mal in Halbzeit Zwei in der 58. durch ein tolles Dribbling, und der Franzose wurde stärker. 62. Minute, Bayern absolut nicht im Bilde und daraus resultiert eine Kopfballchance für die Gäste - der Ball geht aber neben das Tor. In der 63-sten dann Schuss von Ribéry aufs Tor, Weidenfeller muss wieder abprallen lassen, doch diesmal steht ein schwarz-gelber Abwehrspieler da. In der 66-sten dann toller Doppelpass zwischen Ribéry und Toni, Ball zu Klose, der verpasst diese hundertprozentige Chance.

Ab der 70. Minute kamen die Bayern dann wieder besser ins Spiel und erhöhten den Druck: Zé im Abseits (71.), Altintop in die Arme von Weidenfeller (74.) und Klose vergibt eine hundertprozentige Chance in der 79., der anschließende Nachschuss von Altintop geht in die Wolken. Ein nadelstichartiger Konter der Dortmunder, aber Rensing kann vor Zidane klären. In der 87. Minute dann endlich die Entscheidung: Klose trifft mit einem Beinschuss zum erlösenden 2:1. In Minute 90 dann noch der 3:1-Treffer ebenfalls durch Klose - seine Bemühungen wurden endlich belohnt.

Mühsam war's - aber dennoch hoch verdient. Wir sind wieder dran - am Ersten der Liga.

Tja, und Toni vs Subotic? Toni blieb heute eher blass - Subotic machte lediglich mit Fallsucht (gegen Lell) auf sich aufmerksam.

-- Update --

Strittige Szenen: Nun, die gab's auch - jedenfalls nach Studium der Zeitlupen im deutschen Fernsehen. Der Live-Beobachter, der nicht auf Premiere angewiesen war, hat davon nicht allzuviel bemerkt - denn (und das fand ich recht angenehm) bei den Auslandssendern wird nicht jede kritische Situation endlos wiederholt und diskutiert.

Das Handspiel von Lucio - kann man geben, muss man nicht.

Das Abseitstor von Zé Roberto: In der Zeitlupe standen sogar drei Mann im Abseits - in Normalgeschwindigkeit habe ich nur Toni im Abseits gesehen, der nicht maßgeblich ins Spiel eingriff. Ich habe es nicht gesehen, der Linienrichter hätte es sehen müssen.

Der Tritt des Kevin Boateng: Möglich, dass Klose recht hat - immerhin schaut Boateng zu Boden (er sieht Kloses Bein), und ein etwas weiter gefasster Ausfallschritt hätte den Tritt aufs Knie vermieden. Im Zweifel für den Angeklagten - im Normaltempo hätte ich die Szene nicht mit Foulspiel in Verbindung gebracht.

Strittig schien für einige wohl auch die Auswechslung von Luca Toni. Nun, mag sein, dass er das nicht gewohnt ist - aber gestern war's absolut gerechtfertigt. Er setzte keine Impulse mehr, wurde blasser und blasser - Donovan sollte frischen Wind reinbringen. Ich hätte es nicht anders gemacht.

Fazit:
Letztlich gleicht es sich wohl aus (bin eh ein Anhänger dieser Theorie), in Hamburg hat man uns einen klaren Treffer verweigert - gestern hat man uns einen gelassen.

Samstag, 7. Februar 2009

Wer ist Neven Subotic?

Tonis Dortmunder Gegenspieler Neven Subotic (20) attackiert:
Toni ist nicht nur brandgefährlich, sondern auch der größte Schwalbenkönig! Er fällt bei der kleinsten Berührung. Keiner schindet so viele Freistöße wie er.

Man muss es nur oft genug wiederholen, um das Ziel zu erreichen. Für meinen Geschmack sollte man solche Verbral-Grätschen auch mit Sperren ahnden. Einerseits unterstellt man dem Spieler unfaires Verhalten - andererseits den Schiedsrichtern die Unfähigkeit, solches selbst zu erkennen.

Aber die Aussage von Herrn Subotic ist auch ein gutes Omen:
Der letzte Spieler, der sich in dieser Richtung meinte über die Medien äußern zu müssen, hat mit seiner Mannschaft 1:5 verloren.

Schön auch Luca Tonis Reaktion:
"Ich spreche nicht über Spieler, die ich nicht kenne."


Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Zeichen stehen auf Abschied

Mark van Bommel nimmt das Ein-Jahres-Angebot nicht an, so berichtet spox.com. In München will man heute Nachmittag mit der "Neuigkeit" vor die Presse treten - ohne van Bommel, denn der hat einen privaten Termin.

Wenn es denn so ist, dürfte diese Entscheidung des Bayern-Kapitäns niemand ernsthaft überraschen, seit fest steht dass Tymoshchuk kommt.

Hamburg und Stuttgart stehen in den Startlöchern van Bommel zu verpflichten. Einer von beiden hat das Rennen vermutlich schon gemacht - denn van Bommels Entscheidung scheint gefallen.

"Ein Kapitän, der sich für den Verein aufreibt, hätte meiner Meinung nach etwas mehr verdient gehabt", meinte MvB im Januar. Das sehe ich genauso.

Schade. Bayern hat einen echten Typ verloren - einen, der das Bayern-Gen hatte, und leider viel zu kurz bei uns war.

Everton vs Liverpool 0:0 (oder 1:0)

Gestern Abend habe ich mir das FA-Cup-Achtelfinalspiel Everton FC gegen die Reds angesehen. Einzig spannend war der Spielstand und die damit verbundene Tatsache, dass es hüben wie drüben jederzeit ein Tor hätte geben können. Bis kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung, habe ich mich durchgeschlagen - doch dann ein Blick auf die böse Uhr: "Du musst in viereinhalb Stunden aufstehen!". Ich bin ins Bett gegangen.
Verpasst habe ich dann auch nichts mehr, denn ITV hat es tatsächlich geschafft, den einzigen Treffer des Spieles in der 117. Minute mit irrsinnigen Einblendungen zu verpassen. Für ITV wäre das vielleicht verschmerzbar gewesen, nicht aber für die Millionen Fernsehzuschauer, die bis dahin durchgehalten hatten. Nun, mir war's egal - ich hab' ja nichts verpasst.

JK vs JK

Die Borussia aus Dortmund ist glücklich in die Rückrunde gestartet - mit einem 1:1 gegen Leverkusen, das nur eine der zahlreichen Torchancen nutzen konnte. Die erste Halbzeit schwach(gelb) und in Halbzeit Zwei Spiel auf ein Tor - auf das der Gastgeber, reicht trotzdem für einen Punktgewinn. Der Start in die Rückrunde ist den Dortmundern somit besser gelungen als uns. Es lag allerdings an dem Unvermögen des Favoriten - also der Leverkusener Werkself, die ja schon traditionell in Dortmund Punkte liegen lässt.

Tja, und wir? Am eigenen Unvermögen gescheitert in Hamburg - und zwar mit einer Niederlage. Das kann a) am Selbstvertrauen rütteln, oder b) eine Trotzreaktion hervorrufen. Ich hoffe mal auf "b", und tippe ein deutliches 3:0 für den FCB.

Die Partie am Sonntag wird auch zum Treffen zweier Vertreter der neuen Trainer-Generation: JK und JK.
Kloppo ist mir zwar - trotz seines Engagements bei Doofmund - sympathischer, aber seine Mannschaft macht das auch nicht besser. Vorteil Klinsmann.

Rod Fanni zu Bayern?

Rod Fanni zu Bayern? Gerüchte um Rod Fanni von Stades Rennes für die rechte Seite (Karriereende Sagnol/noch wenig überzeugend, Leihgabe Massimo Oddo).

Selon France Football de ce mardi, un nouveau club - et non des moindres ! - s’intéresserait à Rod Fanni.

Il s’agit du Bayern Munich. Le club allemand songerait à recruter le néo-international français l’été prochain pour remplacer l’Italien Massimo Oddo sur le côté droit de sa défense.

Si l’on en croit le bi-hebdomadaire, le club bavarois aurait déjà observé Fanni à plusieurs reprises, et son nom figurerait en bonne place parmi les pistes de recrutement du Bayern.
Plusieurs clubs se sont déjà manifestés pour le recrutement du latéral droit. Lyon en France, et plusieurs clubs anglais avaient précédemment tenté des approches.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Obacht Sechzig!

Seit Montag greift der Investor Nicolai Schwarzer mit Sportdirektor Micky Stevic den Löwen millionenschwer unter die Arme - Uli Hoeneß warnt!

Ich habe keinen genauen Einblick in diese Themen. Aber mein Bauch sagt mir, dass das, was da zur Zeit passiert, der Anfang vom Ende von 1860 München ist.

und weiter...

Sechzig hat ja immer von Emotionen gelebt, von seinen Fans, von der tiefen Verwurzelung des Vereins in der Stadt und im Land. Wenn jetzt Geschäftemacher kommen, um sich einzukaufen, dann sagt mir mein Bauch: Das ist der Anfang vom Ende! In ein paar Jahren werden wir uns dann wieder sprechen…
(tz)

Eine solche Aussage gehört in die Rubrik "Hoeneß hat am Ende immer Recht" - und sollte Warnung genug sein für den Turnverein aus Giesing.

Montag, 2. Februar 2009

Not macht erfinderisch

Middlesbrough will Klose

Southgate targets Bayern Munich striker Miroslav Klose

Termine Februar 2009

08. Februar 2009 - Bundesliga
FCB vs Borussia Dortmund
17 Uhr

14. Februar 2009 - Bundesliga
Hertha BSC Berlin vs FCB
15.30 Uhr

21. Februar 2009 - Bundesliga
FCB vs 1. FC Köln
15.30 Uhr

25. Februar 2009 - Champions League
Sporting Lissabon vs FCB
20.45 Uhr

Sonntag, 1. Februar 2009

Die Werkself im Viertelfinale

Am 3. und 4. März finden die Viertelfinalspiele im DFB-Pokal statt. Toni Kroos wird dabei sein - bei Bayer Leverkusen, dem nächsten Pokalgegner des FC Bayern.

Es hätte uns besser treffen können - nun geht's also nach Düsseldorf. Was solls - wer nach Berlin will, muss jeden Gegner (egal, wie er heißt) aus dem Weg räumen. Dass ausgerechnet Nachwuchstalent Kroos jetzt auf der Seite des Gegners mit von der Partie ist, verleiht dem Ganzen eine Prise Süffisanz.