Der Patient Bayern München scheint auf dem Wege der Besserung. Im Heimspiel gegen den amtierenden Meister VfL Wolfsburg sah man wenig von Krankheitssymptomen der Bayern. Wenig heißt aber eben nicht, dass der Rekordmeister vollends gesundet ist und nun das Feld von hinten aufrollt. Inwieweit die Gesundung fortgeschritten ist, wird man am Samstag gegen Dortmund sehen. In den Neunzigern noch das Schlagerspiel der Liga, treffen hier die Bayern, bei denen man seit nunmehr einem Jahr nicht mehr weiß was einen erwartet, auf die Dortmunder Borussia - mittlerweile Mittelmaß, wenngleich auch kein graues.
Mit einem Sieg und fünf Pünktchen aus vier Spielen ist die Borussia aus Dortmund noch nicht wieder auf dem Niveau der Rückrunde 2008/2009. Schwachpunkt ist bisher die Defensive (sechs Gegentore), was wohl auch dem Fehlen von Sebastian Kehl geschuldet ist. Im Angriff traf zwar Chancentod Valdez zwei Mal, aber bei Neuzugang Barrios läuft es noch nicht rund und Florian Kringe wurde nach Berlin ausgeliehen.
Bei Bayern fehlt nach wie vor Mark van Bommel. Mit der Leistung Anatolij Tymoschtschuks vom Wolfsburg-Spiel braucht man sich auf dieser Position allerdings weniger Sorgen machen. Im Angriff balgen sich Klose, Goméz, Toni, Müller und Olić um Stammplätze - die Qual der Wahl also, im Gegensatz zur vorherigen Saison ein echtes Luxusproblem.
Die neue Flügelzange "Robbery" kann bei genug Raum für jeden Gegner zum Albtraum werden. Es wird sich zeigen, ob die Kreativität der Spieler Robben und Ribéry auch bei einem dicht gestaffelten Abwehrverbund des Gegners so viel Druck erzeugt, dass man sich kaum noch hinten raus traut. In jedem Fall aber kommt die Personalie Arjen Robben dem von van Gaal bevorzugten 4-3-3-System entgegen. Damit dürfte auch Mario Goméz wieder den Vorzug vor den Stürmer-Kollegen erhalten, aber das weiß man bei Louis van Gaal nie - der Niederländer ist noch in der Probierphase.
Bayerns Abwehr ist die Achillesferse der Mannschaft, wenngleich es gegen Wolfsburg phasenweise schon besser aussah als in den Spielen zuvor. Gegen technisch hochklassige und konterstarke Teams brennt es immer mal wieder lichterloh.
Das von van Gaal praktizierte 4.3.3 wird sicher noch Zeit brauchen. Damit die Mechanismen greifen ist es noch zu früh - dennoch sind erste gelungene Ansätze bereits erkennbar.
Am Samstag in Dortmund erwarte ich eher vorsichtige Borussen, die auf Konter lauern werden. Dortmund ist noch nicht vollends in der Spur und die Bayern dürften nach dem Auftritt gegen Wolfsburg wieder mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestattet sein. Die Dortmunder werden nicht ins Verderben rennen, da ist Geduld gefragt. Dass die Bayern geduldig sein können wissen wir. Für mich liegen die Vorteile ganz klar in der technischen Überlegenheit der Bayern.
Mit einem Sieg und fünf Pünktchen aus vier Spielen ist die Borussia aus Dortmund noch nicht wieder auf dem Niveau der Rückrunde 2008/2009. Schwachpunkt ist bisher die Defensive (sechs Gegentore), was wohl auch dem Fehlen von Sebastian Kehl geschuldet ist. Im Angriff traf zwar Chancentod Valdez zwei Mal, aber bei Neuzugang Barrios läuft es noch nicht rund und Florian Kringe wurde nach Berlin ausgeliehen.
Bei Bayern fehlt nach wie vor Mark van Bommel. Mit der Leistung Anatolij Tymoschtschuks vom Wolfsburg-Spiel braucht man sich auf dieser Position allerdings weniger Sorgen machen. Im Angriff balgen sich Klose, Goméz, Toni, Müller und Olić um Stammplätze - die Qual der Wahl also, im Gegensatz zur vorherigen Saison ein echtes Luxusproblem.
Die neue Flügelzange "Robbery" kann bei genug Raum für jeden Gegner zum Albtraum werden. Es wird sich zeigen, ob die Kreativität der Spieler Robben und Ribéry auch bei einem dicht gestaffelten Abwehrverbund des Gegners so viel Druck erzeugt, dass man sich kaum noch hinten raus traut. In jedem Fall aber kommt die Personalie Arjen Robben dem von van Gaal bevorzugten 4-3-3-System entgegen. Damit dürfte auch Mario Goméz wieder den Vorzug vor den Stürmer-Kollegen erhalten, aber das weiß man bei Louis van Gaal nie - der Niederländer ist noch in der Probierphase.
Bayerns Abwehr ist die Achillesferse der Mannschaft, wenngleich es gegen Wolfsburg phasenweise schon besser aussah als in den Spielen zuvor. Gegen technisch hochklassige und konterstarke Teams brennt es immer mal wieder lichterloh.
Das von van Gaal praktizierte 4.3.3 wird sicher noch Zeit brauchen. Damit die Mechanismen greifen ist es noch zu früh - dennoch sind erste gelungene Ansätze bereits erkennbar.
Am Samstag in Dortmund erwarte ich eher vorsichtige Borussen, die auf Konter lauern werden. Dortmund ist noch nicht vollends in der Spur und die Bayern dürften nach dem Auftritt gegen Wolfsburg wieder mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestattet sein. Die Dortmunder werden nicht ins Verderben rennen, da ist Geduld gefragt. Dass die Bayern geduldig sein können wissen wir. Für mich liegen die Vorteile ganz klar in der technischen Überlegenheit der Bayern.
Mein Tipp: Dortmund 0 Bayern 2

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