
Fangen wir mal auf den anderen Plätzen des 19. Spieltages an - und zwar bei den Teams des oberen Drittels der Tabelle:
Hoffenheim, der Erste, beim Tabellenletzten in Gladbach - Wer Zeuge dieser hochdramatischen Partie war, der durfte sich bei der ARD-Sportschau (wieder mal!) verdutzt die Augen reiben. Von der Ebenbürtigkeit der Gladbacher wurde außer dem Treffer zum 1:0 von Baumjohann nichts - aber auch rein gar nichts - gezeigt. Stattdessen Hoffenheimer Chancen im "Minutentakt". Natürlich hat es diese Möglichkeiten auch gegeben, nur hat man die Gladbacher Chancen innerhalb der Berichterstattung einfach verschwinden lassen. Ich verstehe, dass es schwierig ist den Verlauf einer Partie von 90 Minuten auf wenige Sendeminuten zusammen zu kürzen - doch es sollte doch noch erkennbar bleiben, wie denn der Verlauf, der Charakter, eines Spieles letztlich war. Das scheint für die Sportschau-Redaktion bzw. die jeweiligen Journalisten vor Ort eine zu große Herausforderung zu sein: Wie oft hat es jeder Stadiongänger schon selbst erleben dürfen, dass man sich nach dem Stadionbesuch wunderte, weil man während des Studiums der Fernsehbilder den Eindruck hatte, bei einem ganz anderen Spiel Zeuge gewesen zu sein.
Was das Schiedsrichtergespann angeht, muss ich - im Gegensatz zu der Doppelpass-Runde am Krombacher-Fußballstammtisch - meinen Respekt formulieren: Obasi ließ sich vor einer Berührung fallen. Er knickte ein, ohne Einwirkung des Gegners. Das ist eine Schwalbe! Der Versuch des Abwehrspielers galt dem Erreichen des Balles - auch wenn er ihn nicht erreicht hat, hätte es nur dann einen Elfmeterpfiff gerechtfertigt, wenn dieser den angreifenden Stürmer wirklich von den Beinen geholt hätte. Hat er aber nicht, denn Obasi war schneller. Dass der Schiedsrichter seine anfängliche Fehlentscheidung aufgrund der Aussage des Linienrichters korrigierte, und den Versuch des Elfmeterschindens mit einer gelben Karte ahndete, verdient Respekt.
Überhaupt muss man sagen, dass die doch sehr ruppige Spielweise der Hoffenheimer (vier gelbe Karten) - die, ganz nebenbei, rechte Meister im Fallen sind - konsequent bestraft wurde, unterstreicht die aufmerksame Performance der Unparteiischen. Schade nur, dass die Abseitstellung beim Ausgleich kurz vor Schluss übersehen wurde. Fazit: Der Gegenwind für Hoffenheim wird in der Rückrunde stärker - auch gegen Cottbus taten sie sich schon schwer, aber gestern sah man keinen Unterschied zum derzeitigen Schlusslicht der Bundesliga.
Hamburg: So ist Fußball. Da profitiert der HSV eine Woche zuvor noch vom Unvermögen der Bayern, geht es diesmal genau anders herum. Bitter zudem: die durchaus berechtigte rote Karte für Petric, und die nun folgende Sperre. Tolle Moral der Karlsruher - ich hab' mich gefreut!
Berlin: Nun ja, Bielefeld ist der Favoritenschreck - deshalb habe ich dieses 1:1 schon vorausgesehen (getippt). Zuhause trotzten die Arminen Werder (2:2), Leverkusen (2:1), dem BvB (0:0) und nun Hertha (1:1) schon Punkte ab. Auch auswärts gelangen ein paar Überraschungen: auf Schalke (0:0), in Stuttgart (0:0) und in Bremen letzte Woche (1:2). Hertha tut es den Leverkusenern gleich: wenn's drauf an kommt, geht die Luft raus.
Leverkusen: Die große Kulisse der Düsseldorfer LTU-Arena tut der Werkself anscheinend nicht gut. Chancenlos gegen einen hervorragend aufgelegten VfB. Bayer ist in dieser Form kein Meisterschaftsaspirant.
Insgesamt waren die Ergebnisse des Samstags eine hervorragende Ausgangsposition für die Bayern, die mit einem Sieg am Sonntag wieder zu Hoffenheim aufschließen und auf Platz Zwei klettern konnten.
Es hat keine drei Minuten gedauert, da ging die Borussia durch Chancentod Valdez in Führung. Erst dachte ich, er hätte meilenweit im Abseits gestanden, aber da war wohl noch Lucio auf gleicher Höhe. Das Ding ging wohl auf Demichelis' Kappe. Die Bayern, kurzzeitig etwas irritiert, begannen dann ab der 17. Minute mit ihrem Sturmlauf - erst Klose mit dem Kopf, dann wieder Klose in der 19. und der 20. Minute - und wieder knapp gescheitert, dank eines hervorragenden Weidenfellers. In Minute 21 Toni mit dem Kopf knapp übers Tor. In der 24 Minute dann endlich der hochverdiente Ausgleich nach Schuss von Ribéry, den Weidenfeller nur abprallen lassen konnte, genau vor die Füße von Zé Roberto.
Es ging weiter mit Chancen für den FCB: Toni in der 26., Klose in der 27. Minute. Welch' phantastischer Abwehrspieler Lahm ist, zeigte er dann in 38. Minute mit einem wunderschönen Tackling. Nächte Chance der Bayern durch Zé in der 44., wieder hält Weidenfäller großartig. In der 45. Minute dann noch zwei Schüsse, durch Ribéry und Schweinsteiger direkt hinterher. Ohne ihren Schlussmann hätten die Dortmunder hier schon 3:0 zurückliegen müssen.
Die zweite Halbzeit war dann weit ausgeglichener, was daran lag, dass die Bayern wie gegen Hamburg viel zu weit weg vom Gegner standen. Viel Raum für die Dortmunder im Mittelfeld, kaum Störattacken vor dem Strafraum des FCB. In der 50. Minute musste Rensing einen Schuss parieren, und in der 55. einen hohen Ball mit der Faust klären. In beiden Fällen machte er seine Sache gut.
So langsam kam in mir die Befürchtung hoch, ein Déjà-vu zu erleben - einen ähnlich unglücklichen Start wie zu Beginn der Saison nun auch in Rückrunde? Ribéry glänzte das erste Mal in Halbzeit Zwei in der 58. durch ein tolles Dribbling, und der Franzose wurde stärker. 62. Minute, Bayern absolut nicht im Bilde und daraus resultiert eine Kopfballchance für die Gäste - der Ball geht aber neben das Tor. In der 63-sten dann Schuss von Ribéry aufs Tor, Weidenfeller muss wieder abprallen lassen, doch diesmal steht ein schwarz-gelber Abwehrspieler da. In der 66-sten dann toller Doppelpass zwischen Ribéry und Toni, Ball zu Klose, der verpasst diese hundertprozentige Chance.
Ab der 70. Minute kamen die Bayern dann wieder besser ins Spiel und erhöhten den Druck: Zé im Abseits (71.), Altintop in die Arme von Weidenfeller (74.) und Klose vergibt eine hundertprozentige Chance in der 79., der anschließende Nachschuss von Altintop geht in die Wolken. Ein nadelstichartiger Konter der Dortmunder, aber Rensing kann vor Zidane klären. In der 87. Minute dann endlich die Entscheidung: Klose trifft mit einem Beinschuss zum erlösenden 2:1. In Minute 90 dann noch der 3:1-Treffer ebenfalls durch Klose - seine Bemühungen wurden endlich belohnt.
Mühsam war's - aber dennoch hoch verdient. Wir sind wieder dran - am Ersten der Liga.
Tja, und Toni vs Subotic? Toni blieb heute eher blass - Subotic machte lediglich mit Fallsucht (gegen Lell) auf sich aufmerksam.
-- Update --
Strittige Szenen: Nun, die gab's auch - jedenfalls nach Studium der Zeitlupen im deutschen Fernsehen. Der Live-Beobachter, der nicht auf Premiere angewiesen war, hat davon nicht allzuviel bemerkt - denn (und das fand ich recht angenehm) bei den Auslandssendern wird nicht jede kritische Situation endlos wiederholt und diskutiert.
Das Handspiel von Lucio - kann man geben, muss man nicht.
Das Abseitstor von Zé Roberto: In der Zeitlupe standen sogar drei Mann im Abseits - in Normalgeschwindigkeit habe ich nur Toni im Abseits gesehen, der nicht maßgeblich ins Spiel eingriff. Ich habe es nicht gesehen, der Linienrichter hätte es sehen müssen.
Der Tritt des Kevin Boateng: Möglich, dass Klose recht hat - immerhin schaut Boateng zu Boden (er sieht Kloses Bein), und ein etwas weiter gefasster Ausfallschritt hätte den Tritt aufs Knie vermieden. Im Zweifel für den Angeklagten - im Normaltempo hätte ich die Szene nicht mit Foulspiel in Verbindung gebracht.
Strittig schien für einige wohl auch die Auswechslung von Luca Toni. Nun, mag sein, dass er das nicht gewohnt ist - aber gestern war's absolut gerechtfertigt. Er setzte keine Impulse mehr, wurde blasser und blasser - Donovan sollte frischen Wind reinbringen. Ich hätte es nicht anders gemacht.
Fazit:
Letztlich gleicht es sich wohl aus (bin eh ein Anhänger dieser Theorie), in Hamburg hat man uns einen klaren Treffer verweigert - gestern hat man uns einen gelassen.
Hoffenheim, der Erste, beim Tabellenletzten in Gladbach - Wer Zeuge dieser hochdramatischen Partie war, der durfte sich bei der ARD-Sportschau (wieder mal!) verdutzt die Augen reiben. Von der Ebenbürtigkeit der Gladbacher wurde außer dem Treffer zum 1:0 von Baumjohann nichts - aber auch rein gar nichts - gezeigt. Stattdessen Hoffenheimer Chancen im "Minutentakt". Natürlich hat es diese Möglichkeiten auch gegeben, nur hat man die Gladbacher Chancen innerhalb der Berichterstattung einfach verschwinden lassen. Ich verstehe, dass es schwierig ist den Verlauf einer Partie von 90 Minuten auf wenige Sendeminuten zusammen zu kürzen - doch es sollte doch noch erkennbar bleiben, wie denn der Verlauf, der Charakter, eines Spieles letztlich war. Das scheint für die Sportschau-Redaktion bzw. die jeweiligen Journalisten vor Ort eine zu große Herausforderung zu sein: Wie oft hat es jeder Stadiongänger schon selbst erleben dürfen, dass man sich nach dem Stadionbesuch wunderte, weil man während des Studiums der Fernsehbilder den Eindruck hatte, bei einem ganz anderen Spiel Zeuge gewesen zu sein.
Was das Schiedsrichtergespann angeht, muss ich - im Gegensatz zu der Doppelpass-Runde am Krombacher-Fußballstammtisch - meinen Respekt formulieren: Obasi ließ sich vor einer Berührung fallen. Er knickte ein, ohne Einwirkung des Gegners. Das ist eine Schwalbe! Der Versuch des Abwehrspielers galt dem Erreichen des Balles - auch wenn er ihn nicht erreicht hat, hätte es nur dann einen Elfmeterpfiff gerechtfertigt, wenn dieser den angreifenden Stürmer wirklich von den Beinen geholt hätte. Hat er aber nicht, denn Obasi war schneller. Dass der Schiedsrichter seine anfängliche Fehlentscheidung aufgrund der Aussage des Linienrichters korrigierte, und den Versuch des Elfmeterschindens mit einer gelben Karte ahndete, verdient Respekt.
Überhaupt muss man sagen, dass die doch sehr ruppige Spielweise der Hoffenheimer (vier gelbe Karten) - die, ganz nebenbei, rechte Meister im Fallen sind - konsequent bestraft wurde, unterstreicht die aufmerksame Performance der Unparteiischen. Schade nur, dass die Abseitstellung beim Ausgleich kurz vor Schluss übersehen wurde. Fazit: Der Gegenwind für Hoffenheim wird in der Rückrunde stärker - auch gegen Cottbus taten sie sich schon schwer, aber gestern sah man keinen Unterschied zum derzeitigen Schlusslicht der Bundesliga.
Hamburg: So ist Fußball. Da profitiert der HSV eine Woche zuvor noch vom Unvermögen der Bayern, geht es diesmal genau anders herum. Bitter zudem: die durchaus berechtigte rote Karte für Petric, und die nun folgende Sperre. Tolle Moral der Karlsruher - ich hab' mich gefreut!
Berlin: Nun ja, Bielefeld ist der Favoritenschreck - deshalb habe ich dieses 1:1 schon vorausgesehen (getippt). Zuhause trotzten die Arminen Werder (2:2), Leverkusen (2:1), dem BvB (0:0) und nun Hertha (1:1) schon Punkte ab. Auch auswärts gelangen ein paar Überraschungen: auf Schalke (0:0), in Stuttgart (0:0) und in Bremen letzte Woche (1:2). Hertha tut es den Leverkusenern gleich: wenn's drauf an kommt, geht die Luft raus.
Leverkusen: Die große Kulisse der Düsseldorfer LTU-Arena tut der Werkself anscheinend nicht gut. Chancenlos gegen einen hervorragend aufgelegten VfB. Bayer ist in dieser Form kein Meisterschaftsaspirant.
Insgesamt waren die Ergebnisse des Samstags eine hervorragende Ausgangsposition für die Bayern, die mit einem Sieg am Sonntag wieder zu Hoffenheim aufschließen und auf Platz Zwei klettern konnten.
Es hat keine drei Minuten gedauert, da ging die Borussia durch Chancentod Valdez in Führung. Erst dachte ich, er hätte meilenweit im Abseits gestanden, aber da war wohl noch Lucio auf gleicher Höhe. Das Ding ging wohl auf Demichelis' Kappe. Die Bayern, kurzzeitig etwas irritiert, begannen dann ab der 17. Minute mit ihrem Sturmlauf - erst Klose mit dem Kopf, dann wieder Klose in der 19. und der 20. Minute - und wieder knapp gescheitert, dank eines hervorragenden Weidenfellers. In Minute 21 Toni mit dem Kopf knapp übers Tor. In der 24 Minute dann endlich der hochverdiente Ausgleich nach Schuss von Ribéry, den Weidenfeller nur abprallen lassen konnte, genau vor die Füße von Zé Roberto.
Es ging weiter mit Chancen für den FCB: Toni in der 26., Klose in der 27. Minute. Welch' phantastischer Abwehrspieler Lahm ist, zeigte er dann in 38. Minute mit einem wunderschönen Tackling. Nächte Chance der Bayern durch Zé in der 44., wieder hält Weidenfäller großartig. In der 45. Minute dann noch zwei Schüsse, durch Ribéry und Schweinsteiger direkt hinterher. Ohne ihren Schlussmann hätten die Dortmunder hier schon 3:0 zurückliegen müssen.
Die zweite Halbzeit war dann weit ausgeglichener, was daran lag, dass die Bayern wie gegen Hamburg viel zu weit weg vom Gegner standen. Viel Raum für die Dortmunder im Mittelfeld, kaum Störattacken vor dem Strafraum des FCB. In der 50. Minute musste Rensing einen Schuss parieren, und in der 55. einen hohen Ball mit der Faust klären. In beiden Fällen machte er seine Sache gut.
So langsam kam in mir die Befürchtung hoch, ein Déjà-vu zu erleben - einen ähnlich unglücklichen Start wie zu Beginn der Saison nun auch in Rückrunde? Ribéry glänzte das erste Mal in Halbzeit Zwei in der 58. durch ein tolles Dribbling, und der Franzose wurde stärker. 62. Minute, Bayern absolut nicht im Bilde und daraus resultiert eine Kopfballchance für die Gäste - der Ball geht aber neben das Tor. In der 63-sten dann Schuss von Ribéry aufs Tor, Weidenfeller muss wieder abprallen lassen, doch diesmal steht ein schwarz-gelber Abwehrspieler da. In der 66-sten dann toller Doppelpass zwischen Ribéry und Toni, Ball zu Klose, der verpasst diese hundertprozentige Chance.
Ab der 70. Minute kamen die Bayern dann wieder besser ins Spiel und erhöhten den Druck: Zé im Abseits (71.), Altintop in die Arme von Weidenfeller (74.) und Klose vergibt eine hundertprozentige Chance in der 79., der anschließende Nachschuss von Altintop geht in die Wolken. Ein nadelstichartiger Konter der Dortmunder, aber Rensing kann vor Zidane klären. In der 87. Minute dann endlich die Entscheidung: Klose trifft mit einem Beinschuss zum erlösenden 2:1. In Minute 90 dann noch der 3:1-Treffer ebenfalls durch Klose - seine Bemühungen wurden endlich belohnt.
Mühsam war's - aber dennoch hoch verdient. Wir sind wieder dran - am Ersten der Liga.
Tja, und Toni vs Subotic? Toni blieb heute eher blass - Subotic machte lediglich mit Fallsucht (gegen Lell) auf sich aufmerksam.
-- Update --
Strittige Szenen: Nun, die gab's auch - jedenfalls nach Studium der Zeitlupen im deutschen Fernsehen. Der Live-Beobachter, der nicht auf Premiere angewiesen war, hat davon nicht allzuviel bemerkt - denn (und das fand ich recht angenehm) bei den Auslandssendern wird nicht jede kritische Situation endlos wiederholt und diskutiert.
Das Handspiel von Lucio - kann man geben, muss man nicht.
Das Abseitstor von Zé Roberto: In der Zeitlupe standen sogar drei Mann im Abseits - in Normalgeschwindigkeit habe ich nur Toni im Abseits gesehen, der nicht maßgeblich ins Spiel eingriff. Ich habe es nicht gesehen, der Linienrichter hätte es sehen müssen.
Der Tritt des Kevin Boateng: Möglich, dass Klose recht hat - immerhin schaut Boateng zu Boden (er sieht Kloses Bein), und ein etwas weiter gefasster Ausfallschritt hätte den Tritt aufs Knie vermieden. Im Zweifel für den Angeklagten - im Normaltempo hätte ich die Szene nicht mit Foulspiel in Verbindung gebracht.
Strittig schien für einige wohl auch die Auswechslung von Luca Toni. Nun, mag sein, dass er das nicht gewohnt ist - aber gestern war's absolut gerechtfertigt. Er setzte keine Impulse mehr, wurde blasser und blasser - Donovan sollte frischen Wind reinbringen. Ich hätte es nicht anders gemacht.
Fazit:
Letztlich gleicht es sich wohl aus (bin eh ein Anhänger dieser Theorie), in Hamburg hat man uns einen klaren Treffer verweigert - gestern hat man uns einen gelassen.

5 Kommentare:
Ganz klar, wir waren heute verdiente Sieger, aber die zu vielen Defensivefehler machen mir Sorgen.
Ach was, so schlimm ist das schon lange nicht mehr. Wenn wir nur die Hälfte unserer Chancen machen würden (und ich meine nur die 100%igen), dann müssten wir nicht bis kurz vor knapp so zittern.
Die Abwehrleistung fand ich jetzt gar nicht sooo erschreckend - viel mehr stört mich das Defensiv-Verhalten in der Rückwärtsbewegung - im Mittelfeld angefangen. Viel zu viel Räume für den Gegner, zu spätes Attackieren bis hin zur Strafraumgrenze. Erst wenn die gegnerischen Spieler in den Strafraum gelangen, werden sie richtig angegriffen.
Die mangelnde Chancenverwertung ist mir Wurscht, solange wir mehr Tore schießen als der Gegner. Mehr Effizienz könnte uns das Leben (auch als Fan) sicher leichter machen. Aber ich finde, sie spielen schon einen schönen, flotten und sehr dynamischen Fußball - mit reichlich Torraumszenen. Mir macht der FCB 2008/09 Spaß!
Meine Rede. Solange wir genügend Chancen haben, mach ich mir auch keine Sorgen, aber es werden auch wieder die Spiele kommen (Champions League?), wo man die Dinger eiskalt machen muss. Und da kann einem sowas wie in den letzten Partien das Genick brechen; besonders bitter wäre es dann ohnehin auch.
Exactly - ich glaube ohnehin, dass wir im Konzert der großen europäischen Fußballclubs mit dieser Mannschaft noch nicht auf Augenhöhe sein können - gerade auch in puncto Effektivität.
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