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Mittwoch, 18. Februar 2009

Die Geister, die der Erfolg ruft

Herr Rangnick von der TSG Hoffenheim hat nun wohl auch gemerkt wie es ist, wenn man dem Gejagten, dem Favoriten, dem Spitzenreiter, dem medial aufmerksam beobachteten Klub angehört. Die Lektion für Hoffenheims Trainer: die Spieler werden durch die Medien und das ganze Trara abgelenkt und laufen Gefahr die Bodenhaftung zu verlieren.

So groß die Überraschung für Ralf Rangnick auch sein mag - so unverständlich, dass er sich bei einem Interview der Rhein-Neckar-Zeitung darüber allen Ernstes beschwert. Einerseits hat RR in seiner Trainerlaufbahn schon so genannte Spitzenklubs trainiert - und andererseits will er Hoffenheim langfristig zu einem solchen machen. Gewöhnen Sie sich also an das Drumherum mit dem Konkurrent Bayern München seit Jahrzehnten leben muss.

3 Kommentare:

elmarinho hat gesagt…

Tja, so schnell kann's gehen. Und damit erfüllt er, ob gewollt oder nicht, auch Ulis Mutmaßung, dass Meister R. mit Höhenluft nur ganz schlecht umgehen kann.

Und wenn er sich schon als Fußballer-Weiser und -Vordenker profilieren will, dann mutet es schon äußerst naiv an, wenn er von dem gesteigerten medialen Interesse wahrlich überrascht ist.

Zechbauer hat gesagt…

Ja, genau das hat mich auch verwundert. Dachte eigentlich, dass Herr R. ein so pedantischer Planer ist, dass er vor "Überraschungen" gefeit sei.

Hätte er nur mal regelmäßig über die Konkurrenz in der Zeitung gelesen , oder mal sonntags die Doppelpass-Runde ins Visier genommen (auch wenn er nicht gerade als Gast geladen ist) - dann wüsste er auch, was auf seine Spieler und den Klub im Erfolgsfalle zukommt.

elmarinho hat gesagt…

Naja, aber im Zweifel sind eh die anderen Schuld - und da war er ja schon immer ein ganz Großer.

Und vielleicht merken dann auf einmal noch mehr Leute, dass es sich hier eben nicht um einen Dorfverein handelt, der mit ganz viel Verstand und Näschen aus dem Nichts das Rad neu erfindet.