
Wenn man wirklich etwas am gestrigen Heimsieg gegen die Arminia aus Bielefeld kritisieren kann, dann die mangelnde Chancenverwertung. Die Überlegenheit der Bayern drückte sich schon in der ersten Hälfte durch die Anzahl der Eckstöße, den prozentualen Anteil am Spiel und die Schussversuche auf's Bielefelder Tor aus. Einzig fehlte der zweite Stürmer, denn den hatte JK auf der Bank sitzen lassen: Lukas Podolski. Keine Frage, diese Aktion waren den letzten zwei Partien des Ex- und Wunsch-Kölners geschuldet. 45 Minuten zum Nachdenken, die Lukas Podolski dann aber auch genutzt haben muss, denn in Halbzeit Zwei kam er dann tatsächlich deutlich bemühter ins Spiel, als in vielen Spielen zuvor.
Bielefeld machte das, was ich erwartet hatte: Zwei Abwehrreihen, teilweise mit zehn Mann hinten drin, immer auf der Lauer eine Lücke zu nutzen. Und meine Prognose schien tatsächlich aufzugehen, denn die Bayern nahmen in HZ 1 plötzlich ein bisschen den Fuß vom Gas - da stand's auch schon 1:0 durch Klose. Überhaupt Klose: Totgesagte leben länger, und seine Bemühungen der letzten Wochen haben sich gelohnt, der Mann ist wieder ganz der alte. So muss man's machen, wenn's mal nicht läuft: Beißen!
Dann war es Demichelis der zu spät kam und den Bielefelder Elfer verschuldete, der zum Ausgleich führte. 1:1 zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte reagierte Klinsmann dann und erhöhte nochmals den Druck mit den Einwechslungen von Poldi und - endlich! - auch Toni Kroos!
Was folgte war ein Spiel auf ein Tor, Chancen über Chancen, Eckball nach Eckball. So richtig hold war den Bayern das Glück aber nicht, und es dauerte bis zur 77. Minute ehe endlich Ribéry nach Vorlage von Podolski das 2:1 erzielte. Danach war der Drops endgültig gelutscht. Nur noch ein, an Ribéry verschuldeter Elfer, korrigierte das Resultat noch etwas nach oben.
Fazit:
Der vierte Sieg in Folge, wieder gegen einen nur auf Verteidigung ausgerichteten Gegner. Siegeswillen und Physis der Mannschaft sind bestechend. Klose in Topform, Ribéry wieder ganz der alte, und Podolski gestern endlich mal mit ansprechender Leistung - nicht nur wegen des Zuspiels zum 2:1.
Aber: Bielefeld ist Bielefeld, jetzt kommen die Teams die mitspielen können. Erst geht's nach Schalke, dann Ende November noch nach Leverkusen. Dazwischen mit Cottbus und Gladbach noch zwei gebeutelte Gegner, die sich als böse Stolperfallen entpuppen könnten. Für die, von Uli Hoeneß etwas provokant prognostizierte, Herbstmeisterschaft sind die kommenden Wochen von enormer Bedeutung. Wir sind wieder dran!
Bielefeld machte das, was ich erwartet hatte: Zwei Abwehrreihen, teilweise mit zehn Mann hinten drin, immer auf der Lauer eine Lücke zu nutzen. Und meine Prognose schien tatsächlich aufzugehen, denn die Bayern nahmen in HZ 1 plötzlich ein bisschen den Fuß vom Gas - da stand's auch schon 1:0 durch Klose. Überhaupt Klose: Totgesagte leben länger, und seine Bemühungen der letzten Wochen haben sich gelohnt, der Mann ist wieder ganz der alte. So muss man's machen, wenn's mal nicht läuft: Beißen!
Dann war es Demichelis der zu spät kam und den Bielefelder Elfer verschuldete, der zum Ausgleich führte. 1:1 zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte reagierte Klinsmann dann und erhöhte nochmals den Druck mit den Einwechslungen von Poldi und - endlich! - auch Toni Kroos!
Was folgte war ein Spiel auf ein Tor, Chancen über Chancen, Eckball nach Eckball. So richtig hold war den Bayern das Glück aber nicht, und es dauerte bis zur 77. Minute ehe endlich Ribéry nach Vorlage von Podolski das 2:1 erzielte. Danach war der Drops endgültig gelutscht. Nur noch ein, an Ribéry verschuldeter Elfer, korrigierte das Resultat noch etwas nach oben.
Fazit:
Der vierte Sieg in Folge, wieder gegen einen nur auf Verteidigung ausgerichteten Gegner. Siegeswillen und Physis der Mannschaft sind bestechend. Klose in Topform, Ribéry wieder ganz der alte, und Podolski gestern endlich mal mit ansprechender Leistung - nicht nur wegen des Zuspiels zum 2:1.
Aber: Bielefeld ist Bielefeld, jetzt kommen die Teams die mitspielen können. Erst geht's nach Schalke, dann Ende November noch nach Leverkusen. Dazwischen mit Cottbus und Gladbach noch zwei gebeutelte Gegner, die sich als böse Stolperfallen entpuppen könnten. Für die, von Uli Hoeneß etwas provokant prognostizierte, Herbstmeisterschaft sind die kommenden Wochen von enormer Bedeutung. Wir sind wieder dran!

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